Reinhard Rauball (DFL-Präsident und DFB-Interims-Präsident): „Amateur- und Profivertreter sind nun gefordert, bis zum kommenden DFB-Bundestag die Weichen für die Zukunft zu stellen. Nicht nur sportlich, sondern auch mit Blick auf die Positionierung in der Gesellschaft steht der DFB vor enormen Herausforderungen.“
Rainer Koch (DFB-Interims-Präsident): „Reinhard Grindel hat sich mit hohem persönlichem Engagement für den DFB eingebracht und nicht nur in der Bewerbung um die EURO 2024 viel für den Verband getan. Unser Ziel ist es jetzt, einen gemeinsamen Kandidaten von DFB und DFL außerhalb des Präsidiums zu finden, der die Anliegen des Amateurfußballs ebenso im Blick hat wie den Spitzenfußball.“
Lothar Matthäus (Rekordnationalspieler): „Eine kluge Entscheidung, die Geschichte mit der Uhr und auch mit den jüngsten Zahlungen ließen keine andere Entscheidung zu. Es gab auch Uneinigkeiten und Unstimmigkeiten beim DFB. Wenn man alles zusammen nimmt, ist es die beste Entscheidung für den deutschen Fußball. Der DFB unter der Führung von Herrn Grindel hat in den letzten Monaten einiges falsch beurteilt. Eine Neuaufstellung ist dringend notwendig.“
Horst Heldt (Manager Hannover 96): „Der Präsident des DFB ist das Aushängeschild des deutschen Fußballs. Jetzt gilt es, einen geeigneten und kompetenten Mann zu finden, der die Belange von Profi- und Amateurfußball in Einklang bringt.“
Jörg Schmadtke (Sportvorstand VfL Wolfsburg): „Der Rücktritt ist eine konsequente Entscheidung von Reinhard Grindel, die es zu respektieren gilt. Auch wenn man über verschiedene Entscheidungen von ihm diskutieren und anderer Ansicht sein kann, ist es dennoch verwunderlich, dass innerhalb kürzester Zeit derart viele Geschichten an die Öffentlichkeit gelangt sind, die offenbar genau das, was jetzt passiert ist, zum Ziel hatten.“
Robert Schäfer (Vorstandsvorsitzender von Fortuna Düsseldorf): „Der Rücktritt von Reinhard Grindel ist auch eine große Chance für den DFB, weil er den Weg freimacht für eine Erneuerung. Man sollte jetzt nicht nur über Köpfe nachdenken, sondern über zeitgemäße Strukturen.“
Andreas Rettig (Geschäftsführer St. Pauli): „Auch wenn der Rücktritt richtig war, muss die Frage gestellt werden, warum keiner der letzten DFB-Präsidenten regulär aus dem Amt geschieden ist. Hier sollten einmal die Strukturen auf den Prüfstand gestellt werden.“