SKISPORT IN CHINA

Die Skigebiete: Daten und Fakten

von Redaktion

Chinesen denken groß. Von rund sechs Millionen aktiven Wintersportlern 2016 soll die Zahl bis 2022 auf 300 Millionen steigen. Das hat die Regierung entschieden. Die Zahl steigt kontinuierlich, auch wenn sich das Wachstum seit zwei Jahren deutlich verlangsamt hat. Dennoch wird enorm investiert – vor allem in Skihallen und Ski-Simulatoren, geneigte Förderbänder. Das zeigt der Blick in das sogenannte White Book, in dem jedes Jahr Zahlen zur chinesischen Ski-Industrie veröffentlicht werden. Auszüge:

Anzahl der Skiresorts (inklusive Indoor):

2017: 703 2018: 742

Anzahl Indoor-Skigebiete: 2017:  21 2018:  26

Anzahl der Ski-Simulatoren (Skifahren auf geneigten Förderbändern): 2017:  69 2018 : 145

Anzahl der Besucher (inklusive Indoor): 2017:  17,5 Millionen

2018:  19,7 Millionen 2018 inklusive Ski-Simulatoren und „Dry Slopes“ (Abfahrten auf künstlichem Untergrund): 21,13 Millionen

Snowboard oder Ski? Der Trend zeigt klar in Richtung Snowboard. 2018 wurden 38 000 neue Boards und 50 000 Paar neue Boots verkauft, der Absatz bei Skiern lag bei rund 15 000 Paar.

Secret Garden Austragungsort der Freestyle-Wettbewerbe 2022

Eröffnet: Januar 2012; Höhe: 1702 bis 2100 Meter; Pistenkilometer: 28; Pisten: 35; Lifte: 5; Preis Ticket: umgerechnet rund 75 Euro.

Wanlong Eröffnet: 2003; Höhe: 1560 bis 2110 Meter; Pistenkilometer: 40; Pisten: 22; Lifte: 7; Preis Tagesticket: umgerechnet rund 80 Euro.

Zum Vergleich: Garmisch-Partenkirchen Eröffnet: ab dem Bau der Kreuzeckbahn 1928 waren auch Skifahrer am Kreuzeck; Höhe: 750 bis 2050 Meter; Pistenkilometer: 40; Pisten: 22; Lifte: 18; Preis Tagesticket: 44,50 Euro.

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