Denver – Eishockey-Torhüter Philipp Grubauer war erneut der große Rückhalt der Colorado Avalanche beim 3:2-Sieg gegen die Winnipeg Jets. Das Team des Rosenheimers qualifizierte sich damit endgültig für die Meisterrunde.
Grubauer stand zum neunten Mal in Serie im Avalanche-Tor – und feierte dabei den neunten Sieg. Während dieser Serie ließ der 27-Jährige, der in der vergangenen Saison mit den Washington Capitals den Stanley Cup gewonnen hat, im Schnitt nur 1,66 Gegentreffer zu. Gegen Winnipeg parierte er 34 von 36 Schüssen, die auf sein Gehäuse geflogen kamen.
In den Playoffs gesellt sich Grubauer nun zu seinen Landsmännern Dennis Seidenberg, Tom Kühnhackl und Thomas Greiss, die sich schon zuvor mit den New York Islanders qualifiziert hatten und in der Nacht zu Freitag noch einen 2:1-Sieg bei den Florida Panthers einfuhren. Während Greiss starke 29 Paraden gelangen und Kühnhackl in gut zehn Minuten Eiszeit einen Torschuss abgab, hatte Seidenberg gar nicht erst im Kader gestanden.
Sein Debüt in der NHL feierte unterdessen Nico Sturm. Der 23-jährige Augsburger, der Anfang der Woche einen Einsteiger-Vertrag bis zum Ende der Saison bei den Minnesota Wild unterschrieben hatte, kam bei der 0:3-Niederlage seines Teams gegen die Boston Bruins auf 13:20 Minuten Eiszeit und gab dabei drei Torschüsse ab. sid