1:1 gegen Werder: Gladach verpasst Befreiungsschlag

von Redaktion

Mönchengladbach – Lange geführt, wieder nicht gewonnen: Borussia Mönchengladbach tritt auch nach dem Trainer-Beben auf der Stelle. Das Team von Noch-Coach Dieter Hecking kam gegen die Überflieger von Werder Bremen nicht über ein unglückliches 1:1 (0:0) hinaus und verliert die Champions-League-Plätze mehr und mehr aus den Augen.

Florian Neuhaus (49.) brachte die Borussia zwar in Führung, doch Davy Klaassen (79.) glich für die in diesem Jahr ungeschlagenen Bremer kurz vor Spielende aus. Gladbach liegt nach nur einem Sieg aus acht Spielen bereits vier Punkte hinter einem Champions-League-Platz – vor wenigen Wochen waren es noch zehn Zähler Vorsprung. Pokal-Halbfinalist Werder fiel auf Rang acht zurück.

„Wir mussten dringend was ändern und nach den blutleeren Auftritten mit viel Emotion reingehen“, sagte Gladbachs Ex-Weltmeister Christoph Kramer bei Sky: „Wir haben in einer schweren Situation ein gutes Spiel gemacht. Leider bringt uns der Punkt nichts.“

„Die Mannschaft will etwas gutmachen“, hatte Hecking vor dem Anstoß gesagt. Der 54-Jährige hatte am vergangenen Dienstag erfahren, dass er nach der Saison seinen Stuhl räumen muss – wohl für Marco Rose. Besonders vor der Pause sah alles nach einer Trotzreaktion seiner Elf aus: Gladbach hatte im 100. Bundesliga-Duell der Traditionsklubs klar mehr vom Spiel, Bremen zog sich weit zurück und lauerte auf Konter.

Hecking hatte Hecking hatte sein Team nach enttäuschenden Wochen vor allem taktisch auf links gedreht, agierte mit einer Dreierkette und brachte Raffael und warm mit variablem Spiel tonangebend.  sid

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