4:0 – Belfodil besiegt den FCA

von Redaktion

Augsburg – Dank eines Hattricks von Ishak Belfodil hat 1899 Hoffenheim im Kampf um einen internationalen Startplatz einen wichtigen Sieg errungen und die Abstiegssorgen des FC Augsburg weiter vergrößert. Die rasant attackierenden Kraichgauer um ihren aufgeblühten Goalgetter liegen dank eines souveränen 4:0 nur einen Punkt hinter Europa-League-Rang sechs. Fünf Tage nach dem unglücklichen Aus im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen RB Leipzig bot der FCA eine desolate Vorstellung und hat nur noch vier Zähler Vorsprung auf Relegationsrang 16.

„Das war eine sehr reife Leistung“, lobte Hoffenheims scheidender Trainer Julian Nagelsmann. „Ich hatte nicht das Gefühl, dass es richtig kritisch wird.“ Mit Blick auf den angestrebten Einzug in die Europa League sagte er: „Wir müssen jetzt nahezu alles gewinnen, weil die Mannschaften über uns unglaublich stabil sind.“

Mit seinem 15. Saisontorstellte Andrej Kramaric (6.) seine persönliche Bestmarke ein. Mit einem Hattrick innerhalb von nur 21 Minuten bescherte Ishak Belfodil (61., 74., 82.) den zielstrebigen Gästen die achte ungeschlagene Partie nacheinander gegen die Augsburger. Für den Ex-Bremer war es das neunte Tor im achten Spiel in Folge.

Die Augsburger Defensive fand gegen die Hoffenheimer Stürmer Belfodil und Adam Szalai sowie vor allem den hängend agierenden Kramaric kein Rezept. Nach einer Ballstafette über Nico Schulz und Kramaric konnte FCA-Schlussmann Gregor Kobel mit dem Fuß noch gegen Belfodil abwehren, im Nachschuss war aber der lauffreudige Kramaric zur Stelle. Vergangene Woche war der Kroate mit seinem 47. Treffer zum alleinigen Bundesliga-Rekordtorschützen der TSG aufgestiegen.

Die Augsburger, die vor einer Woche in Nürnberg (0:3) mal wieder eine ernüchternde Leistung gezeigt hatten, leisteten sich auch nach dem Seitenwechsel viele unnötige Abspielfehler. Die TSG dagegen agierte weiter zielstrebiger und entschlossener in den Zweikämpfen. Die Fuggerstädter attackierten ihre Gegenspieler immer noch nicht vehement genug und wurden erneut bestraft. Eine exakte Flanke von Demirbay köpfte Belfodil locker ein, später verwandelte er noch zweimal mit dem Fuß.  dpa

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