Frankfurt – Mit Blick auf die diskutierten Neuerungen und Reformen im internationalen Fußball sind die kommenden eineinhalb Jahre aus Sicht von DFL-Boss Christian Seifert entscheidend. „In den nächsten 12 bis 18 Monaten werden wir Diskussionen führen, die richtungweisend für die Zukunft des europäischen und weltweiten und damit auch für den deutschen Fußball sind“, sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL) im „kicker“.
Eine Ausweitung der Europacup-Termine auf das Wochenende lehnt Seifert weiter strikt ab. „Wenn am Wochenende die Spiele internationaler Wettbewerbe stattfinden, da eben weltweit überall Wochenende ist und man die Übertragungen auch in New York am Nachmittag um 15 Uhr verfolgen kann, wenn die Champions League um 21 Uhr spielt – dann wäre die von mir zu Jahresbeginn gezeichnete rote Linie definitiv überschritten“, sagte der 49-Jährige.
Vor allem die UEFA muss laut Seifert umsichtig agieren und darf sich nicht von der europäischen Clubvereinigung ECA die Richtung vorgeben lassen. Andernfalls drohte er mit Gegenmaßnahmen; „Wenn gewisse Linien überschritten werden, schöpfen wir juristisch alle Möglichkeiten aus. Einfacher wäre es, wenn von den größten Clubs Europas einige aus den großen Ligen sagen, wir spielen da nicht mit, denn dann wird es nicht funktionieren.“ sid