Die 0:3-Heimpleite im Halbfinale des bayerischen Totocups gegen Kickers Würzburg machte es deutlich, die SpVgg Unterhaching ringt verzweifelt um eine Trendwende nach wochenlanger Talfahrt. Mittlerweile ist die Mannschaft von Trainer Claus Schromm seit acht Pflichtspielen sieglos und seit nunmehr 793 Minuten torlos. Allerdings fehlten gegen Würzburg erneut sechs verletzte bzw. erkrankte Stammspieler. „Es kommt alles zusammen, so etwas haben wir noch nie erlebt. Nach dem Rückstand gegen Würzburg war das Selbstvertrauen weg. Jetzt müssen wir das nächste Spiel gewinnen, sonst rutschen wir ganz schnell da unten rein“, meinte Hachings Kapitän Max Dombrowka.
Der Druck auf Trainer Schromm und die Akteure wächst, wenngleich Präsident Manfred Schwabl von Personaldiskussionen weiterhin nichts wissen will. „Wir haben hochverdient gegen Würzburg verloren, das war für uns der falsche Gegner zur falschen Zeit. Der Pokal ist abgehakt, wir müssen jetzt den Besen in die eigene Hand nehmen. Die Mannschaften, die jetzt kommen, haben das Bewusstsein für den Abstiegskampf, da müssen wir dagegenhalten“, fordert Schromm, der darauf setzt, dass sich bis zum Heimspiel in der 3. Liga am Sonntag gegen den FSV Zwickau das Lazarett verkleinert und die derzeit grassierende Grippewelle nicht weitere Opfer fordert. kik