FUSSBALL IN KÜRZE

Eckel zurück in Spiez – für eine Ehrung

von Redaktion

Das Engagement des früheren französischen Nationalspielers Florent Malouda, 38, beim Schweizer Erstligisten FC Zürich endet auf kuriose Weise. Der Sechste der Schweizer Super League gab auf Twitter bekannt, dass sich der Verein in „gegenseitigem Einvernehmen“ von Stürmertrainer Malouda getrennt hat. Dieser reagierte prompt, doch statt „gegenseitigem Einvernehmen“ drückte er mit seinem Kommentar unter dem Beitrag vollkommene Überraschung aus: „Wirklich, das wusste ich nicht.“ Das Engagement des WM-Zweiten von 2006 endet damit nach nur sechs Wochen. Erst am 19. Februar war der ehemalige Star des FC Chelsea als Stürmer- und Talentetrainer vorgestellt worden. Der Club begründet die schnelle Trennung damit, dass die verschiedenen Projekte Maloudas nicht mit den vorgesehenen Aufgaben beim FC Zürich zusammengepasst hätten.

Horst Eckel, 1954 jüngstes Mitglied der deutschen Weltmeistermannschaft, ist noch einmal nach Spiez zurückgekehrt. Anlass für Eckels Reise in den mythischen Trainingslager-Ort im Berner Oberland war die Verleihung der Sepp-Herberger-Urkunden. 65 Jahre, nachdem Eckel und Co. am Ufer des Thuner Sees logiert hatte, wurden die diesjährigen Preisträger im Ballsaal des Strandhotels Belvédère ausgezeichnet. Deutschlands älteste Fußballstiftung prämierte mit ihren begehrten Urkunden in Anwesenheit des letzten lebenden „Helden von Bern“ sowie des DFB-Ehrenspielführers Uwe Seeler 13 Preisträger – 13 leuchtende Beispiele für die integrative Kraft des Fußballs und bemerkenswertes Engagement.

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