FUSSBALL IN KÜRZE

1. FC Kaiserslautern: Lizenz unter Auflage

von Redaktion

Santiago Ascacibar kann dem VfB Stuttgart im Bundesliga-Abstiegskampf nach seiner Spuckattacke gegen Nationalspieler Kai Havertz kaum mehr helfen. Der argentinische Mittelfeldspieler wurde vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) „wegen einer Tätlichkeit gegen den Gegner nach einer zuvor an ihm begangenen sportwidrigen Handlung“ bis einschließlich 25. Mai gesperrt. Damit stünde Ascacibar erst in einem möglichen Relegations-Rückspiel wieder zur Verfügung. „Ich habe mich für mein Verhalten beim Verein und der Mannschaft entschuldigt“, sagte Ascacibar am Dienstag: „Natürlich gilt meine Entschuldigung auch meinem Gegenspieler Kai Havertz.“ Der 22-Jährige war in der Nachspielzeit des Bundesligaspiels gegen Bayer Leverkusen am vergangenen Samstag (0:1) von Schiedsrichter Tobias Stieler (Hamburg) des Feldes verwiesen worden.

Die deutsche Nationalspielerin Dzsenifer Marozsan ist in ihrer sportlichen Wahlheimat Frankreich zum dritten Mal nacheinander zur „Fußballerin des Jahres“ gewählt worden. Die 26 Jahre alte Mittelfeldspielerin vom Champions-League-Sieger Olympique Lyon, die 2018 auch zu „Deutschlands Fußballerin des Jahres“ gekürt worden war, erhielt die Auszeichnung im Leistungszentrum des französischen Verbandes in Clairefontaine. Seit Marozsans Wechsel 2016 vom 1. FFC Frankfurt nach Lyon eilt ihr französischer Club von Erfolg zu Erfolg. Angeführt von der Olympiasiegerin gewann Lyon in den beiden vergangenen Spielzeiten sowohl die Champions League als auch die Meisterschaft und triumphierte einmal im Pokal.

Der finanziell angeschlagene Drittligist 1. FC Kaiserslautern hat die Lizenz für die kommende Spielzeit nur unter Auflagen und Bedingungen erhalten. Nur wenn letztere bis Ende Mai erfüllt werden, darf der Traditionsklub, der derzeit den 8. Tabellenplatz belegt, in der Saison 2019/20 am Spielbetrieb teilnehmen. Der DFB „ist unseren Planansätzen in wesentlichen Aspekten gefolgt“, sagte Kaiserslauterns kaufmännischer Geschäftsführer Michael Klatt: „Der Umfang der Bedingungen trifft daher die Erwartungshaltung der Geschäftsführung. Auf die Umsetzung der Bedingungserfüllung sind wir gut vorbereitet, auch wenn dies ambitioniert ist. Wir haben einen klaren Plan, wie diese Umsetzung gelingt.“ Dafür benötige der FCK, der Ende März eine zweite Fan-Anleihe herausgegeben hatte, „weiterhin die Unterstützung von Mitgliedern, Fans, Sponsoren und Investoren“.

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