IN KÜRZE

Hospelt nach Krefeld

von Redaktion

Eishockey

Der TV-Sender Sport1 hat mit der Übertragung des Playoff-Halbfinals zwischen EHC München und den Augsburger Panthern (2:0) einen Saisonrekord aufgestellt. Im Schnitt sahen 360 000 Zuschauer den Finaleinzug der Münchner am Dienstagabend. In der Spitze verfolgten bis zu 560 000 Fans das siebte Spiel der Serie. Der Marktanteil lag bei 1,3 Prozent, in der Kernzielgruppe (Männer zwischen 14 und 59 Jahren) bei 2,4 Prozent.

Die Los Angeles Kings aus der NHL haben Todd McLellan als neuen Headcoach verpflichtet. Der 51-Jährige unterschrieb bei den Kaliforniern einen mehrjährigen Vertrag. Zuletzt hatte McLellan die Edmonton Oilers um Leon Draisaitl betreut. Wegen ausbleibender Erfolge wurde der Kanadier im November nach mehr als drei Spielzeiten entlassen. McLellan folgt in Los Angeles auf Willie Desjardins, der die Kings als Interimstrainer seit November betreute. Der ehemalige Bundestrainer Marco Sturm, Assistenztrainer bei den Kings, wird weiterhin im Trainerstab tätig sein. „Ich gehe davon aus, dass ich bleibe“, hatte Sturm bei Sport1 gesagt. Mit nur 31 Siegen in 82 Spielen verpasste L.A. als schwächstes Team der Western Conference die Playoffs deutlich.

Nationalspieler Tom Kühnhackl hat mit den New York Islanders in der NHL das Playoff-Viertelfinale erreicht. Sie gewannen Spiel vier der Erstrundenserie gegen die Pittsburgh Penguins 3:1 (2:1, 0:0, 1:0). Kühnhackl verbuchte einen Assist beim Auswärtserfolg der New Yorker. Der 27-jährige Landshuter bereitete das zwischenzeitliche 2:1 durch Brock Nelson (19. Minute) vor. Torhüter Thomas Greiss und Verteidiger Dennis Seidenberg kamen beide nicht zum Einsatz. Historisches ereignete sich in der Serie zwischen den an Nummer eins gesetzten Tampa Bay Lightning und den Columbus Blue Jackets. Zum ersten Mal in der Geschichte der Profiliga musste sich das beste Team der Hauptrunde ohne einen einzigen Sieg aus den Playoffs verabschieden. Die Lightning verloren nämlich auch das vierte Spiel der Erstrundenserie bei den Blue Jackets klar 3:7 (1:2, 2:2, 0:3).

Stürmer Kai Hospelt, 33, wechselt in der DEL nach seinem unfreiwilligen Abschied von den Kölner Haien zu den Krefeld Pinguinen. Die Haie hatten sich nach dem Aus im Halbfinale vom gebürtigen Kölner getrennt. Der Routinier hat für seinen Heimatverein, Wolfsburg und Mannheim 748 DEL-Spiele bestritten und dabei 157 Tore sowie 206 Vorlagen verbucht. Hinzu kommen 133 Play-off-Einsätze (22 Tore, 31 Vorlagen). „Kai ist ein vorbildlicher Profi, von dem insbesondere unsere jüngeren Spieler lernen können. Seine Stärken kann er in sämtlichen Situationen ausspielen und er wird für uns in Unterzahl ebenso wertvoll wie in Überzahl sein“, sagte Krefelds Sportdirektor Matthias Roos.

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