München/Innsbruck – Das wird schwer mit dem Endspieleinzug: Durch die 1:3 (19:25, 19:25, 25:16, 18:25)-Heimniederlage im dritten Playoff-Halbfinale der Deutschen Volleyball-Meisterschaft gegen Titelverteidiger Berlin liegen die Alpenvolleys Haching in der Best-of-Five-Serie mit 1:2 zurück. Am Samstag müssen sie in der Hauptstadt gewinnen, um sich wenigstens in ein Entscheidungsspiel zu retten.
Nach dem 3:1-Erfolg im ersten Match hatten die Alpenvolleys mit dem klaren 0:3 in Berlin bereits einen ersten Dämpfer erhalten. „Dieses Spiel muss einfach vergessen werden“, forderte ihr Sportdirektor Mihai Paduretu vor dem erneuten Aufeinandertreffen.
Doch das fiel den Alpenvolleys vor 2400 Besuchern in Innsbruck schon deshalb schwer, weil der Meister genauso zielstrebig startete wie in besagtem zweiten Duell. Nur zu Beginn der ersten beiden Sätze konnten die Gastgeber mithalten, am Ende lautete das Teilergebnis zweimal 19:25. Aus der Zehn-Minuten-Pause kehrten die Grenzgänger aus Unterhaching und Innsbruck allerdings wie verwandelt zurück: Im dritten Satz spielten sie sich in einen Rausch und den Meister mit 25:16 an die Wand. Das 0:3 in der Hauptstadt schien in dieser Phase tatsächlich vergessen, doch der Schwung hielt nicht an. Berlin konterte eindrucksvoll, ließ den Alpenvolleys im vierten Durchgang keine Chance. UMBERTO SAVIGNANO