Dresden/Köln – Trainer Markus Anfang analysierte die 0:3-Pleite seines 1. FC Köln bei Dynamo Dresden in aller Ehrlichkeit. „Es hat an allem gefehlt“, sagte der 44 -Jährige. Die Konsequenzen nach der siebten Saisonniederlage der Rheinländer in der zweiten Bundesliga sind aber keineswegs gravierend – nur die Feier zum sechsten Aufstieg in die Bundesliga nach 2000, 2003, 2005, 2008 und 2014 musste verschoben werden.
Am Sonntag könnte es soweit sein. Gewinnt der FC am Freitag gegen Darmstadt und spielen die anderen für Köln, wäre die sofortige Rückkehr des Anfang-Teams in die Erstklassigkeit perfekt. Daher blieb der FC-Coach nach dem 0:3 in Dresden auch gelassen: „Das ist jetzt kein Grund, in Panik zu verfallen“, sagte er.
Der Kölner Vorjahres-Mitabsteiger Hamburger SV ist nach dem enttäuschenden 1:1 am Samstag gegen Erzgebirge Aue vom Aufstieg noch ein gutes Stück entfernt. Dreimal in Serie blieb die Mannschaft von Coach Hannes Wolf nun ohne Sieg. „Es hilft nichts, sich darüber zu beklagen. Der Blick muss nach vorne gehen“, sagte Wolf vor dem Halbfinalspiel im DFB-Pokal gegen den Erstligisten RB Leipzig am heutigen Dienstag.
Im Abstiegskampf der zweiten Liga schöpft der FC Ingolstadt unter dem neuen Trainer Tomas Oral mit dem zweiten Auswärtssieg in Serie beim 3:1 in Bielefeld wieder Hoffnung. Nach dem 0:1 von Aufsteiger 1. FC Magdeburg in Regensburg hat Ingolstadt nur noch einen Zähler Rückstand auf Platz 16. Tabellenletzter bleibt trotz des 2:2 gegen den SV Sandhausen der MSV Duisburg. dpa