Wolfsburg – Eintracht Frankfurt hat vier Tage nach dem Einzug in das Halbfinale der Europa League die Euphorie nicht zu einem Auswärtssieg in der Liga nutzen können. Im erneut von Fanprotesten begleiteten Montagsspiel trennte sich die Eintracht 1:1 (0:0) vom VfL Wolfsburg. In einem Match mit vielen technischen Ungenauigkeiten dominierte der Gastgeber vor allem in der zweiten Halbzeit, Frankfurt muste am Ende mit dem einen Punkt zufrieden sein. „Es überwiegt die Enttäuschung, weil wir das Gegentor so spät bekommen haben. Das darf so nicht passieren. Wir waren natürlich etwas müde“, sagte Eintracht-Torhüter Kevin Trapp.
Der kurz zuvor eingewechselte Jonathan de Guzmann hatte die Eintracht nach 78 Minuten in Führung gebracht, John Anthony Brooks sorgte in der 90. Minute für den verdienten Ausgleich. Die größten Chancen der Gastgeber hatten zuvor VfL-Verteidiger Robin Knoche, der nach 57 Minuten die Unterkante der Latte traf, und sein Teamgefährte Maximilian Arnold, der sechs Minuten später den Ball an den Pfosten setzte.
Frankfurt reichte dennoch der Punktgewinn, um mit nun 53 Punkten Champions-League-Platz vier in der Bundesliga-Tabelle zu stabilisieren, Wolfsburg verharrt mit 46 Zählern auf Platz neun. sid