Typisch Müller

von Redaktion

Der Münchner wird Mann des Spiels

Bremen – Thomas Müller hatte am Ende auch ein schönes Lob parat: „Ich bin ein Bremen-Liebhaber“, sagte der Münchner. Der 29-Jährige hatte leicht reden. Denn am Ende gingen seine Bayern als glückliche Sieger vom Platz, er selbst wurde zum „Mann des Spiels“ gewählt. Und das ganz zurecht. Das 1:0 bereitete er per Kopfball vor, den zweiten Treffer erzielte Müller selbst. „Meine Freunde würden jetzt sagen: Ein klassisches Müller-Tor.“

Doch seine Offensivleistung war es nicht alleine. „Thomas ist rauf und runter gerannt – bis zum Umfallen“, befand Trainer Niko Kovac, „so stelle ich mir das vor.“

Müller erlaubte sich schließlich auch noch eine Einschätzung des umstrittenen Elfmeters: „Die Entscheidung ist richtig“, betonte er. Kovac merkte dazu an: „Es war ein Schubser da. Ob man unbedingt Elfmeter geben muss, ist eine andere Frage.“ Der sichtlich erzürnte Werder-Stürmer Max Kruse sah es ganz anders: „Wozu haben wir einen Video-Beweis, wenn nicht gesehen wird, dass das kein Elfer war?“, schimpfte er.  mm

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