Haching: Aufbruchstimmung, Light-Version

von Redaktion

Unterhaching – Das Ende der punkt- und torlosen Durststecke mit dem 1:1 am letzten Spieltag bei Fortuna Köln hat bei der SpVgg Unterhaching zwar nicht gerade für Euphorie gesorgt, aber doch für eine gewisse Aufbruchstimmung. „Für uns verläuft die Saison wellenförmig, wir haben jetzt hoffentlich die Talsohle durchschritten und den Bock umgestoßen“, meint Hachings Co-Trainer Steffen Galm, der beim Pressetermin seinen Chef Claus Schromm vertrat, da dieser andere Termine wahrzunehmen hatte.

Im Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena wollen die Hachinger am Sonntag (13.00 Uhr) das Abstiegsgespenst nun endgültig vertreiben. Die Chancen stehen nicht schlecht, denn die Thüringer konnten letztmals 1992 einen Punkt aus dem Sportpark entführen. In der Vorrunde dieser Saison siegten die Hachinger mit 5:4 in Jena. „Es war ein verrücktes Spiel, mit ständiger Führung und einem glücklichen Ausgang für uns. Wir erwarten diesmal einen Gegner, der uns körperlich sehr hart begegnet. Jena konnte die letzten drei Spiele gewinnen und reist mit breiter Brust an, steht aber im Abstiegskampf unter Druck“, betont Galm. Von einem Endspiel um den Klassenerhalt will er nicht sprechen: „Für uns sind noch zwölf Punkte möglich, einige davon wollen wir möglichst bald holen. Außerdem wäre es schön, wenn wir endlich wieder einen Heimsieg landen könnten.“

Am 23. Dezember (4:0 gegen Uerdingen) konnten die Fans letztmals im Sportpark einen „Dreier“ feiern. Schromm und Galm werden mit dem gleichen Personal beginnen, wie beim Auswärts-Remis in Köln. „Die Situation hat sich etwas entspannt, es sind wieder mehr Spieler im Training. Auch Marc Endres ist auf dem Weg der Besserung und steht wieder zur Verfügung“, sagt Galm. KLAUS KIRSCHNER

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