Mitarbeiter frei

von Redaktion

Berlin – Nach dem Verdacht eines Verstoßes gegen Anti-Dopingbestimmungen durch einen Eisschnellläufer hat der Olympiastützpunkt Berlin einen derzeit dort Beschäftigten von seinen Aufgaben freigestellt. Dies gelte bis zur Aufklärung des Sachverhaltes, teilte die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft DESG mit.

Die Entscheidung werde „zum Schutz aller direkt oder indirekt Betroffenen“ getroffen. Für den Zeitraum der Freistellung sei eine Vertretung des Beschäftigten für sämtliche Aufgaben sichergestellt. .Sollte die NADA zur Erkenntnis gelangen, dass ein Dopingverstoß nicht ausgeschlossen ist, wird sie ein Sanktionsverfahren vor dem Deutschen Sportschiedsgericht einleiten.

Die DESG bestätigte den Namen des früheren Eisschnellläufers bisher nicht. Entsprechend der Anti-Doping-Ordnung und dem Nationalen Anti-Doping Code habe der Verband das Ermittlungsergebnis der NADA abzuwarten und werde in der Zwischenzeit weder über den Inhalt des Verfahrens noch über Namen von Betroffenen Statements abgeben, hieß es zur Begründung.

Harry Bähr, der Leiter des Berliner Olympiastützpunktes, hatte bereits vor Wochen arbeitsrechtliche Schritte gegen den Eisschnelllauf-Trainer angekündigt, wenn sich Verdachtsmomente auf Blutdoping bestätigen. Beim Erfurter Sportmediziner Mark S. sollen mindestens 21 Sportler aus acht Nationen Blutdoping praktiziert haben.  dpa

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