Flensburg/Kiel – Die Champions League ist Vergangenheit, für die SG Flensburg-Handewitt zählt nur noch die Handball-Bundesliga: Nach dem 25:29 (13:17) im Viertelfinal-Rückspiel beim ungarischen Vertreter Telekom Veszprem wird das Finalturnier der europäischen Königsklasse zum dritten Mal in Serie ohne einen deutschen Club stattfinden. Stattdessen richten sich die Blicke auf das 99. Schleswig-Holstein-Derby zwischen den Flensburgern und dem THW Kiel, das am kommenden Sonntag eine Vorentscheidung im Kampf um die deutsche Meisterschaft bringen kann.
„Es ist eine schwierige Aufgabe, aber wir freuen uns auf das Spiel“, sagte Flensburgs Kapitän Tobias Karlsson nach der Partie in Ungarn. Für den Schweden ist das Duell im Norden eines der „größten Spiele, die es gibt“.
Mit einem Sieg hätte der Titelverteidiger die zweite Meisterschaft in Serie bei dann sechs Punkten Vorsprung und nur noch vier zu absolvierenden Partien fast sicher. Und selbst bei einer Niederlage müsste der Nordrivale aus Kiel auf einen weiteren Ausrutscher der SG hoffen. Eine Schwächeperiode wie zum Ende der ersten Halbzeit gegen Veszprem darf sich die Mannschaft von Maik Machulla allerdings nicht erlauben. doa