RB-GESCHICHTE

Bundesliga

von Redaktion

Am 19. Mai kann RB Leipzig seinen 10. Geburtstag begehen. 2009 wurde der Verein, bei dem die Buchstaben RB gedacht zwar für Red Bull, offiziell aber für Rasenballsport stehen, gegründet. Er übernahm Mannschaften und Startrecht des SSV Markranstädt. Die Oberliga (fünfthöchste Klasse) fiel nicht in den Zuständigkeitsbereich des DFB, sondern des Nordostdeutschen Fußballverbands.

RB wurde 2009/10 Erster in der Oberliga Nordost, was den Aufstieg in die Regionalliga Nord bedeutete. Präsident und Vorstandsvorsitzender wurde Anfang 2010 Dietmar Beiersdorfer. Trotz des Aufstiegs mussten Trainer Tino Vogel und etliche Spieler gehen – die Ambitionen wurden größer.

Von 2010 bis 13 hing RB in den Gruppen Nord und Nordost fest. Trainer Thomas Oral war nach dem ersten Jahr (Platz vier) wieder weg, er wurde durch Peter Pacult ersetzt. Auch Sportdirektor Thomas Linke konnte sich nicht halten. Nach einem zweiten Jahr ohne Aufstieg wurde Chef Mateschitz in Salzburg ungeduldig und holte 2012 Ralf Rangnick als starken Mann. Der wiederum verpflichtete den Einser-Absolventen des Fußballlehrer-Lehrgangs, Alexander Zorniger, als Trainer. 2013 setzte sich Leipzig in der Aufstiegsrunde zur 3. Liga gegen die Sportfreunde Lotte durch.

2013/14 Platz zwei und Aufstieg mit Joshua Kimmich, Diego Demme und Yussuf Poulsen.

Das erste Zweitligajahr (Platz fünf) bestritt Leipzig noch mit Alexander Zorniger als Trainer, dann übernahm Ralf Rangnick. 2015 der erste große Transfer: Daviel Selke aus Bremen für 8 Millionen Euro. 2016 hat RB den Aufstieg vollbracht.

Unter Trainer Ralph Hasenhüttl die Vizemeisterschaft in der ersten Saison, Platz sechs in der zweiten. Leipzig spielte Champions und Europa League.

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