Der frühere Schalker Mittelfeldspieler Marc Wilmots wird Trainer der iranischen Nationalmannschaft. Das gab der Präsident des nationalen Verbands FFI, Mehdi Tadsch, gestern bekannt. Der 50-jährige Belgier werde noch diese Woche nach Teheran reisen, um einen Vertrag bis nach der WM 2022 in Katar zu unterzeichnen. Zwei weitere Belgier sollen Wilmots im Iran als Assistenten zur Seite stehen. Der Iran ist seit dem Rücktritt des Portugiesen Carlos Queiroz im Januar dieses Jahres ohne Nationaltrainer und hat seitdem auch kein Länderspiel bestritten.
Die U19-Junioren von Schalke 04 haben mit einem Derby-Tor in letzter Minute ihre Chance auf den Einzug ins Endspiel um die Meisterschaft gewahrt. Der königsblaue Nachwuchs erreichte gegen Borussia Dortmund vor 5300 Zuschauern in Oberhausen gestern ein 2:2 (1:1). Im Rückspiel am Montag (18.45 Uhr/Sport1) haben die Dortmunder, Meister von 2016 und 2017, Heimrecht. Im Finale am 2. Juni wartet entweder der VfL Wolfsburg oder der VfB Stuttgart. Wolfsburg, Sieger der Staffel Nord/Nordost, hatte am Dienstag im Hinspiel beim Süd/Südwest-Champion ein 0:0 erreicht.
Matthias Rudolph, Trainer von Bundesligist Turbine Potsdam, traut den deutschen Fußballerinnen bei der WM in Frankreich den Titelgewinn zu. „Die Mannschaft ist ganz klar einer der Favoriten auf den WM-Titel“, sagte er der „Märkischen Allgemeinen“. „Aber auch die USA gehören dazu, Frankreich schätze ich sehr stark ein, genauso wie die Niederländerinnen.“ Dazu wird es seiner Ansicht nach „ein, zwei Überraschungsteams“ geben, etwa den deutschen Gruppengegner Spanien.