München – Zwei Tage können sich die Spieler des FC Bayern erholen von den Meisterfeierlichkeiten, morgen beginnt die Vorbereitung auf das Pokalfinale gegen RB Leipzig am Samstag. „Wir haben etwas gutzumachen, und ich möchte nicht aus Berlin nach Hause fahren und traurig sein“, sagte Sportdirektor Hasan Salihamidzic. Im vergangenen Jahr verloren die Münchner das Endspiel gegen Eintracht Frankfurt, damals trainiert vom heutigen Bayern-Coach Niko Kovac.
In der vergangenen Saison sei die Luft nach dem verpassten Champions-League-Finale raus gewesen, gibt Mats Hummels zu. Die Situation dieses Mal sei eine ganz andere, zumal die Konzentration im Meisterkampf bis zum letzten Spieltag nötig war. „Wenn die Spannung bei uns raus ist, werden wir die sechs Tage bis Berlin viel falsch machen“, sagte der Innenverteidiger.
Kovac muss sich an eine neue Rolle gewöhnen. Der erste Bundesliga-Trainer, der in seinen ersten drei Pokal-Spielzeiten jeweils das Finale erreichte, tritt dieses Mal als Favorit in Berlin an. Mit der Eintracht war er sowohl 2017 gegen Borussia Dortmund (1:2) als auch im vergangenen Jahr gegen die Bayern klarer Außenseiter. „Wir wollen das Double. Double, das hört sich gut an“, sagte Kovac. Als Spieler hatte er es schon einmal gewonnen: 2003 mit den Bayern – allerdings war er damals im Finale gegen Kaiserslautern (3:1) nur Ersatzspieler gewesen und nicht zum Einsatz gekommen. es.