IN KÜRZE

DTM: Rast siegt und rückt auf Rang 2 vor

von Redaktion

Boxen

Der Münchner Profiboxer Shefat Isufi ist beim Griff nach der WM-Krone klar gescheitert. Der 29 Jahre alte Supermittelgewichtler unterlag im Kampf um den vakanten WBO-Titel im englischen Stevenage dem haushohen Favoriten Billy Joe Saunders deutlich nach Punkten (108:120, 110:118, 111:117). Für Isufi war es die vierte Niederlage im 33. Profikampf. Sein britischer Gegner feierte den 28. Sieg im 28. Kampf. Saunders, zuvor bei einer Dopingprobe positiv getestet, hatte Ende 2018 nach drei Jahren den WBO-Titel im Mittelgewicht niedergelegt und war damit einer Aberkennung zuvorgekommen. Im Januar hob die WBO die sechsmonatige Sperre gegen Saunders auf. Dieser lehnte aber einen erneuten Kampf um den Mittelgewichts-Titel ab und gab seinen Aufstieg in die höhere Gewichtsklasse bekannt.

Motor

Marcel Schrötter (Vilgertshofen) ist beim Großen Preis von Frankreich gehandicapt in die Top-10 gefahren. Nur neun Tage nach einer Operation an seinem linken Fuß wurde der 26-Jährige in Le Mans im Moto2-Rennen Achter. Der Sieg ging an Alex Marquez, es war der erste eines Spaniers in der mittleren Klasse seit Oktober 2017. Damals hatte Marquez in Japan gewonnen Schrötter, bei dem zwei gebrochene Mittelfußknochen mit Schrauben fixiert werden mussten, verlor erneut das Stallduell im deutschen Team Intact GP gegen Tom Lüthi. Der Schweizer wurde Sechster und behauptete mit 68 Punkten seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung. Schrötter (56) ist nach fünf Rennen Fünfter.

Motor

Vizemeister Rene Rast hat seine Titelambitionen in der DTM eindrucksvoll unterstrichen. Der Audi-Pilot aus Minden gewann am Sonntag das vierte Saisonrennen im belgischen Zolder. Durch seinen zweiten Sieg des Jahres – saisonübergreifend gewann der 32-Jährige sogar acht der letzten zehn Rennen – mischt der Champion von 2017 trotz seines Motorschadens vom Samstag im Titelkampf wieder ganz vorne mit. „Ich kann es nicht erklären. Manchmal ist der Wurm drin, und manchmal geht alles“, sagte Rast: „Die Jungs haben grandiose Arbeit gemacht und das Auto über Nacht wieder aufgebaut.“ Den 2. Platz und damit die Meisterschaftsführung sicherte sich der Österreicher Philipp Eng (BMW), der am Samstag erstmals in der Tourenwagenserie triumphiert hatte. Der bisherige Meisterschaftsspitzenreiter Marco Wittmann (BMW/Markt Erlbach) machte das Rennen in der Endphase noch einmal spannend, indem er den Niederländer Robin Frijns im Audi von der Strecke beförderte. Wittmann, Champion von 2014 und 2016, erhielt eine Durchfahrtsstrafe und blieb als 14. erstmals in dieser Saison ohne Punkte. Eng führt die Meisterschaft nach gut einem Viertel der Saison mit 59 Punkten vor Rast (54) an.

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