FUSSBALL IN KÜRZE

Rangnick: Noch kein Angebot für Werner

von Redaktion

Diesen Auftritt hätte sich Heidi Klum, 45, sparen können! Das Topmodel war zusammen mit ihrem Verlobten Tom Kaulitz, 29, und den restlichen Mitgliedern der Band Tokio Hotel am Samstag beim letzten Bundesligaspiel des FC Bayern zu Gast. Nach dem Titelgewinne war die Stimmung dementsprechend ausgelassen, und die Spieler feierten schon in der Kabine ordentlich. Auch Heidi hätte sich der wilden Feierei gerne angeschlossen. Die Chef-Jurorin der TV-Sendung Germany’s Next Topmodel tauchte im Bayern-Trikot mit der Rückennummer 19 um 18.31 Uhr mit einer größeren Gruppe in den Katakomben der Allianz Arena auf – und wollte in die Kabine. Allerdings ließ ein Medien-Mitarbeiter des Vereins Klum und ihre Entourage zehn Minuten später abblitzen. Begründung: Die Spieler wollen unter sich feiern! Daraufhin machte sich die Truppe enttäuscht vom Acker. Abgesehen von einem kurzen Plausch mit FCB-Vorstandsmitglied Jörg Wacker kamen Klum und Co. also nicht mit den Bayern in Kontakt.   bok

Der alte und neue deutsche Meister FC Bayern schreckt nach dem Rekordtransfer von Weltmeister Lucas Hernandez vor der Schallmauer von 100 Millionen Euro zurück. „Wir sind hier nicht bei Monopoly, sondern wir sind ein Fußballverein“, sagte Präsident Uli Hoeneß am Samstag nach dem 5:1 gegen Eintracht Frankfurt, „wir haben mit 80 Millionen mal eine Grenze erreicht. Ich glaube nicht, dass die bei weiteren Transfers überschritten wird.“ Diese Summe haben die Bayern in den französischen Nationalspieler Hernandez von Atletico Madrid investiert, der im Sommer kommt. Außerdem wechselt dessen Landsmann Benjamin Pavard für 35 Millionen Euro vom VfB Stuttgart und Jann-Fiete Arp vom Hamburger SV (drei Millionen Euro) an die Isar. „Wir werden damit sicher nicht aufhören, die Mannschaft zu verändern. Der Umbruch wird weiter vorangetrieben“, kündigte Hoeneß an. Sportdirektor Hasan Salihamidzic werde nach dem DFB-Pokalfinale gegen RB Leipzig am Samstag „wieder aktiv werden“.

Nach Aussage von Ralf Rangnick hat bei RB Leipzig noch kein Club wegen einer möglichen Verpflichtung von Fußball-Nationalspieler Timo Werner angefragt. „Er müsste sich erstmal mit einem Verein einigen“, sagte Rangnick am Sonntag im der Talkrunde „Doppelpass“ des TV-Senders Sport1. Und dieser Verein müsste sich bei RB melden. „Das ist nach meinem Kenntnisstand nicht passiert“, betonte Rangnick. Wo Werner, der bei Meister FC Bayern im Gespräch sein soll, hingehe, könne er nicht sagen, sagte der Trainer und Sportdirektor des Bundesliga-Dritten. Nach wie vor wollen die Sachsen den 23 Jahre alten Schwaben eigentlich verkaufen, wenn er seinen Vertrag im kommenden Jahr auslaufenden Vertrag nicht vorzeitig verlängert.

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