Gedankenspiele um Sané

von Redaktion

City könnte Bayern entgegenkommen – Auch Kruse ein Thema

München – Neulich sagte Pep Guardiola, er hoffe auf eine Vertragsverlängerung von Leroy Sané (bisher bis 2021). Allerdings hat der Trainer von Manchester City den Jungstar zuletzt öfters auf die Bank gesetzt. Beim 6:0 im FA-Cup-Finale gegen den FC Watford wurde der Nationalspieler erst eine gute Viertelstunde vor Schluss eingewechselt, als der englische Meister bereits 4:0 führte und die Partie damit entschieden war.

Ist Guardiolas Charme-Offensive bei Sané nur Taktik, um bei einem möglichen Transfer die Ablösesumme hoch zu halten? Eher nicht, wenn man dem „kicker“ glaubt. Das Fachmagazin berichtete, dass ManCity den 23-Jährigen, der in 133 Pflichtspielen für City 39 Tore erzielte, abgeben möchte – und der FC Bayern noch immer Interesse hat. Womöglich sind die Briten bereit, Sané etwas günstiger abzugeben, als dessen Marktwert ist (laut tranfermarkt.de 100 Millionen Euro). Wie Sport1 berichtet, ist aber auch Max Kruse ein Thema, der Werder Bremen verlassen wird.

Schon einmal hatten die Münchner eine Verpflichtung Sanés geprüft, 2016. Allerdings waren die Außenbahnen gut besetzt, mit Franck Ribery und Arjen Robben, dahinter Kingsley Coman und Douglas Costa – und der FC Bayern nahm Abstand von der Idee, sich um einen der talentiertesten deutschen Jungprofis zu bemühen.

Die Münchner suchen nach dem Abschied von Ribery und Robben einen Flügelspieler – als Backup für Coman und Serge Gnabry. Allerdings ist fraglich, ob Sané nicht den selbst gesteckten finanziellen Rahmen der Münchner sprengt. Präsident Uli Hoeneß hat erst am Wochenende ausgeschlossen, mehr als die 80 Millionen Euro, die Sommer-Neuzugang Lucas Hernandez gekostet hat, auszugeben. „Wir sind hier nicht beim Monopoly, sondern wir sind ein Fußballverein. Wir haben eine Grenze erreicht“, sagte Hoeneß, betonte aber: .Der Umbruch wird vorangetrieben.“ Sané könnte zu den Kandidaten gehören, mit denen sich die Bayern zumindest beschäftigen.  es

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