Die Spekulationen über einen möglichen Wechsel von Pep Guardiola von Manchester City Juventus Turin haben trotz eines Dementis des Startrainers neue Nahrung erhalten. Laut der Nachrichtenagentur AGI habe Italiens Rekordmeister mit dem früheren Bayern-Coach Einigung über einen Vierjahresvertrag erzielt. Der Kontrakt soll am 4. Juni unterzeichnet werden, der Katalane 24 Millionen Euro pro Saison verdienen. Guardiola hatte zuletzt mehrfach betont, dass er bei Manchester City bleiben werde. „Wie oft soll ich es noch sagen? Ich gehe nicht nach Turin, nach Italien“, sagte er am vergangenen Freitag. Er sei zufrieden in Manchester, wo er einen Vertrag bis Juni 2021 besitzt. Im Fußball wisse man zwar nie, was passiere, aber er werde auch in der kommenden Saison City-Coach sein. Juventus ist nach der Trennung von Massimiliano Allegri auf Trainersuche. Ein Kandidat soll auch Maurizio Sarri vom Europa-League-Finalisten FC Chelsea sein.
Bruno Labbadia ist als neuer Trainer beim Zweitligisten Hamburger SV vorerst noch im Rennen. Nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung ist ein Treffen der Clubverantwortlichen mit dem Coach geplant, der am Wochenende von einer PR-Reise mit dem VfL Wolfsburg aus China zurückkehrt. Der 53-Jährige hatte bereits im März angekündigt, seinen auslaufenden Vertrag bei den Niedersachsen nicht zu verlängern. Als weitere Kandidaten für die Nachfolge von Hannes Wolf bei den Hanseaten werden Dieter Hecking, Andre Breitenreiter und Markus Anfang gehandelt. Sollte Labbadia zum HSV zurückkehren, wäre es seine dritte Amtszeit bei den Norddeutschen.
Florian Kohfeldt, der Trainer von Werder Bremen, hat die Vereinfachung des Videobeweises gefordert. „Ich würde ihn auf faktische Entscheidungen beschränken: Abseits oder nicht, Ball im Aus oder nicht, dazu die Torlinientechnologie“, sagte er dem „Kicker“. Vor allem aufgrund der vielen Fehlentscheidungen beim Dauerthema Handspiel gab es in den vergangenen Wochen viele Diskussionen um den Videoschiedsrichter.
Sebastian Rudy blickt selbstkritisch auf seine enttäuschende erste Saison beim FC Schalke 04. Im Interview mit „Goal“ und „Spox“ räumte er ein, dass er den Wechsel vom FC Bayern ins Ruhrgebiet unterschätzt und nie zu seiner Bestform gefunden habe. „Deshalb bin ich von meinen persönlichen Leistungen enttäuscht. Von nun an gehe ich das Ganze ein Stück weit anders an und versuche, das zu zeigen, was mich stark macht“, sagte Rudy. Er wolle seinen Kritikern beweisen, dass sie Unrecht haben. Er habe lange gebraucht, um sich an die Spielweise der Königsblauen zu gewöhnen. Zudem sei er wohl an der hohen Erwartungshaltung gescheitert. Auch die harsche Kritik setzte ihm zu.