um Biathlon

von Redaktion

München – Aus dem deutschen Biathlon-Team soll kein Sportler in den Blutdoping-Skandal um den mutmaßlichen Drahtzieher Mark S. aus Erfurt verwickelt sein. Dem Deutschen Skiverband liegen bisher keine dementsprechenden Erkenntnisse dazu vor. „Von daher gehen wir nach wie vor davon aus, dass keiner unserer Athletinnen oder Athleten in die Dopingmachenschaften in Erfurt verstrickt ist“, sagte Stefan Schwarzbach, Vorstand Kommunikation im DSV. Man habe Kontakt mit dem Weltverband IBU aufgenommen. „Auch dort liegen keine weiteren Informationen vor“, erklärte Schwarzbach.

Nach Recherchen der ARD-Dopingredaktion rückt Biathlon als womöglich fünfte betroffene Sportart in den Fokus. „Mindestens ein Biathlet“ soll zu den sechs noch fehlenden Athleten gehören, die zu den von der Münchner Staatsanwaltschaft bestätigten, aber nicht namentlich benannten 21 Sportlern zählen. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft sollen fünf Sportarten in den Fall verwickelt sein. Nach Verdachtsfällen aus der Leichtathletik, dem Ski-Langlauf, dem Radsport und dem Eisschnelllauf wäre Biathlon demnach die letzte betroffene Disziplin.  dpa

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