FUSSBALL IN KÜRZE

Aufsteiger Paderborn rüstet weiter auf

von Redaktion

Die Frauen-Auswahl des DFB ist voller Zuversicht zur WM in Frankfurt aufgebrochen. Nach dem Treffen in Frankfurt flog die DFB-Delegation gestern Nachmittag nach Rennes, wo für die Mannschaft von Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg am Freitag das Auftaktspiel in der Gruppe B gegen China ansteht. Weitere Vorrundengegner des Olympiasiegers sind Spanien am 12. Juni in Valenciennes und Südafrika am 17. Juni in Montpellier. Als Minimalziel hat Voss-Tecklenburg vor ihrem ersten Turnier als Bundestrainerin das Ticket für die Sommerspiele 2020 in Tokio ausgerufen. Dafür muss die DFB-Auswahl in Frankreich zu den drei besten europäischen Teams gehören. „Wir wollen uns für die Olympischen Spiele qualifizieren. Das bedeutet, dass wir mindestens ins Viertelfinale, wenn nicht sogar ins Halbfinale kommen müssen“, sagte die 51-Jährige. „Wenn wir das schaffen, wäre der erste große Schritt getan. Alles andere ist dann Mehrwert on top.“

Katar soll offenbar den Zuschlag zur Ausrichtung der Club-WM im Dezember 2019 und Dezember 2020 bekommen. Zuletzt hatte das Turnier mit sieben Teams in den Vereinigten Arabischen Emiraten und zuvor in Japan stattgefunden. Teilnahmeberechtigt sind die sechs kontinentalen Club-Meister und ein Gastgeberteam. Europa wird in diesem Jahr durch den FC Liverpool als Gewinner der Champions League vertreten. Von 2024 an soll der Wettbewerb reformiert werden und mit 24 Teams nur noch alle vier Jahre stattfinden. Dieses Projekt von FIFA-Chef Gianni Infantino ist vor allem bei Europas Top-Clubs umstritten. Eine Vergabe der Club-WM an Katar stünde auch im Zusammenhang mit dem WM-Turnier 2022 in das arabische Land. Da für die neue Club-WM der Confed Cup als WM-Generalprobe abgeschafft werden soll, böte das Vereinsturnier den Gastgebern auch die Chance, ihre Infrastruktur zu testen.

Aufsteiger SC Paderborn hat für die kommende Saison in der Bundesliga einen weiteren Spieler verpflichtet. Der Brasilianer Cauly Oliveira Souza vom MSV Duisburg unterschrieb einen Vertrag bis 2021.

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