Bayerns Offerte für Havertz ab

von Redaktion

München – Kai Havertz verbrachte die vergangenen Tage mit Freundin Sophia und Schwester Lea auf der griechischen Insel Mykonos. Seit Sonntagabend bereitet sich der Shooting-Star von Bayer Leverkusen mit der Nationalmannschaft im holländischen Venlo auf die EM-Qualifikationsspiele gegen Weißrussland und Estland vor.

Den Urlaub in der griechischen Sonne hatte sich Havertz zweifelsohne verdient. Immerhin hat der offensive Mittelfeldspieler Leverkusen mit seinen 17 Saisontreffern fast im Alleingang in die Champions League geballert – und das mit gerade einmal 19 Jahren. Kein Wunder, dass der FC Bayern heiß auf das Wunderkind ist. Diese Tatsache ist hinlänglich bekannt. Das Interesse am Nationalspieler ist allerdings konkreter als bisher angenommen: Nach Informationen dieser Zeitung unterbreitete der FC Bayern den Leverkusenern in den vergangenen Wochen ein Angebot in Höhe von 90 Millionen Euro für Havertz. Eigentlich eine angemessene Summe angesichts des aktuellen Marktwerts von 65 Millionen. Doch der Club schmetterte die Millionen-Offerte aus München ab. Havertz besitzt bei den Rheinländern einen Vertrag bis 2022 – ohne Ausstiegsklausel.

Bayer-Geschäftsführer Rudi Völler hat den Jungstar als einen der „am meisten umworbenen Spieler in ganz Europa“ bezeichnet. In einem Interview im „Kicker“ erklärte er, dass Havertz in Leverkusen bleibe, sei eine fundamental wichtige Entscheidung gewesen. „Ihm sind keine Grenzen gesetzt“, sagte Völler. Er sieht Havertz als „einen Mix aus Michael Ballack und Mesut Özil“. Vom „Laufstil und der Eleganz wirkt er wie Özil, von der körperlichen Entwicklung, der Robustheit, der Kopfballstärke und der Torgefährlichkeit wie Michael in seinen Topjahren“, sagte Völler.  bok/dpa

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