Franz Beckenbauer hat Trainer Jürgen Klopp vom frisch gekürten Champions-League-Sieger FC Liverpool in den höchsten Tönen gelobt und seinen Wunsch bekräftigt, dieser möge in Zukunft den FC Bayern trainieren. „Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dass er eines Tages zum FC Bayern kommt“, sagte der 73-Jährige der „Bild“-Zeitung. „Das würde passen. Für mich ist er einer der weltbesten Trainer.“ Klopp habe „den neuen Fußball nach Deutschland gebracht. Schnelles Umschaltspiel, mit schnellen Spielern, den Gegner zu überfallen. Das hat das zähe Ballgeschiebe abgelöst. Was er in Dortmund begonnen hat, hat er mit Liverpool verfeinert.“ Beckenbauer hatte bereits nach dem Aus der Bayern im Champions League-Achtelfinale den Wunsch geäußert, Klopp solle Bayern-Trainer werden. Damals hatte Klopp geantwortet, er fühle sich geehrt, aber er hoffe, noch eine Weile in Liverpool zu bleiben. Nun sagte Beckenbauer: „Ich glaube, dass ein Job in England dir die Kräfte raubt. Du hast als sogenannter Manager bei einem Premier-League-Klub noch mehr Verantwortung als ein Trainer in der Bundesliga. Und: Durch zwei Pokalwettbewerbe und die größere Liga ist die Zahl der Spiele wesentlich höher als bei uns.“