IN KÜRZE

Todesfall bei Isle of Man Tourist Trophy

von Redaktion

LEICHTATHLETIK

Dank einer Anordnung des Schweizerischen Bundesgerichtes darf die südafrikanische Spitzenläuferin Caster Semenya vorläufig wieder auf ihrer Lieblingsstrecke 800 Meter antreten. Im Streit um erhöhte Hormonwerte bei der zweimaligen Olympiasiegerin und dreimaligen Weltmeisterin ordnete das Gericht die Aussetzung einer umstrittenen Regel des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF an. Gerichtssprecher Peter Josi bestätigte entsprechende Berichte südafrikanischer Medien. Demnach darf die 28-jährige Semenya bis auf Weiteres wieder auf Strecken zwischen 400 und 1500 Metern laufen.

Ski alpin

Der Internationale Skiverband (FIS) hat den Erhalt des Kombinationswettbewerbs und die Einführung von Einzel-Parallel-Rennen bei der alpinen Ski-WM in Cortina d’Ampezzo 2021 bestätigt. Dies gab die FIS bei ihrer Council-Sitzung im kroatischen Dubrovnik bekannt. Dies bedeutet, dass sich inklusive der neu eingeführten Parallel-Rennen für Frauen und Männer die Anzahl der Wettbewerbe von elf auf 13 erhöht. Im Weltcup steigt die Anzahl der Kombinationsrennen, bei den Männern finden drei, bei den Frauen vier Rennen statt. Außerdem wird der Herren-Weltcup in der kommenden Saison 2019/20 zum ersten Mal Station in China machen. Der Weltcup im fernen Osten soll als Test-Wettbewerb für die Olympischen Winterspiele in Peking 2022 dienen. Bei den Spielen in Peking soll es nicht zuletzt auf Wunsch des IOC ebenfalls ein Einzel-Rennen im Parallel-Modus geben.

Olympia

Olympia in Deutschland 100 Jahre nach den Nazi-Spielen – das ist für Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) „nicht denkbar“. Einer Austragung der Spiele 2036 erteilte das für den Sport zuständige Kabinettsmitglied im FAZ-Interview eine Absage. „Wir bekämen eine unsägliche internationale Diskussion und würden damit auch die olympische Idee beschädigen“, sagte Seehofer: „Wie würde man das in der Welt sehen? Die Deutschen feiern hundertjähriges Jubiläum bezogen auf die Nazi-Olympiade? Das kann nicht sein.“ 1936 hatten die Nationalsozialisten die Spiele in Berlin zu Propagandazwecken missbraucht.

Motorrad

Bereits beim Auftaktrennen der umstrittenen Isle of Man Tourist Trophy hat es einen Todesfall gegeben. Der Brite Daley Mathison (Team Penz13.com) kam beim Superbike-Rennen im Alter von 27 Jahren ums Leben, wie die Organisatoren mitteilten. Die Isle of Man TT gilt als ältestes und gefährlichstes Rennen der Welt. Es wird auf dem Snaefell-Bergkurs gefahren, der aus normalen Straßen besteht. Auffangbereiche sind kaum vorhanden. Seit 1911 gab es über 250 Todesfälle.

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