Tennis
Der Großesseloher Kevin Krawietz und sein Partner Andreas Mies haben bei den French Open völlig überraschend das Halbfinale erreicht. Krawietz, der mit dem TC Großhesselohe im Vorjahr die Rückkehr in die Bundesliga feierte, setzte sich mit seinem Mitstreiter Mies in einem spannenden Duell mit 6:1, 6:7 (4:7), 7:6 (7:3) gegen das serbische Duo Dusan Lajovic und Janko Tipsarevic durch. Die beiden treffen nun im Halbfinale auf die Argentinier Guido Pella und Diego Schwartzman.
Rad
Der italienische Radprofi und Giro-Zweite Vincenzo Nibali steht für das kommende Rennjahr vor einem Wechsel von Bahrain-Merida zum Team Trek Segafredo. Die Verpflichtung für 2020 bereite der Rennstall von Deutschlands Top-Fahrer John Degenkolb vor, wie Segafredos Vorstandsvorsitzender Massimo Zanetti sagte. „Vincenzo ist der Beste, den Italien zu bieten hat und er ist einer der Besten der Welt“, lobte Zanetti. Zuletzt hatte der 34 Jahre alte Nibali, der 2014 die Tour de France gewann sowie 2013 und 2016 den Giro d’Italia, beim Giro den 2. Gesamtrang belegt und sich dabei nur Richard Carapaz (Ecuador) geschlagen geben müssen. Trek Segafredo hat in diesem Jahr in Richie Porte (Australien) und Bauke Mollema (Niederlanden) schon zwei Rundfahrt-Spezialisten in seinen Reihen.
Basketball
Nationalspieler Maximilian Kleber (früher FC Bayern) geht selbstbewusst in die Vertragsverhandlungen mit den Dallas Mavericks. „Einen Rollenspieler wie mich kann, denke ich, jedes Team gebrauchen, weswegen ich glaube, dass ich gut nach Dallas passe“, sagte der 27-Jährige. Das Feedback sei sehr positiv gewesen. Er würde sich freuen, „wenn es mit einem neuen Vertrag klappen würde“, sagte Kleber, dessen Arbeitspapier bei den Mavs nach zwei Jahren ausgelaufen ist. Auch wenn er sich in Dallas wohlfühlt, wird Kleber vorerst natürlich auch andere Optionen prüfen: „Wenn ich also eine bessere Alternative sehe, wo ich besser ins System passe oder mehr Spielzeit bekomme, dann muss ich das auch in Erwägung ziehen.“
Leichtathletik
Siebenkampf-Vizeweltmeisterin Carolin Schäfer (Frankfurt) legt im WM-Jahr wegen gesundheitlicher Probleme eine Pause ein. Die 27-Jährige teilte am Dienstag bei Instagram mit: „Mein Trainer Jürgen (Sammert, d. Red.) und ich haben uns entschieden, nicht in Ratingen oder Talence zu starten.“ Schäfers Begründung: „Mein Körper ist dazu nicht in der Lage. Zu viele gesundheitliche Probleme haben mein Training und meine Vorbereitung beeinflusst.“ Es sei nun Zeit, sich wieder zu fokussieren und „bei der Weltmeisterschaft wieder dabei zu sein“, so Schäfer.