Umbauten vor dem Aufgalopp

von Redaktion

Voss-Tecklenburg kündigt für den WM-Start gegen China Veränderungen im Team an

Rennes – Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg will im WM-Auftaktspiel gegen China am Samstag (15.00 Uhr/ARD) nicht dieselbe Startelf aufbieten wie im letzten Test gegen Chile. „Es wird Veränderungen geben“, kündigte die 51-Jährige in Rennes an. „Aber ich werde jetzt keine Namen nennen, sondern will erst Gespräche mit den Spielerinnen führen“, ergänzte sie vor dem Abschlusstraining der DFB-Auswahl. Möglich, dass die Freiburgerin Giulia Gwinn (künftig FC Bayern) für Lea Schüller (Essen) auf die linke Offensivseite rückt und Kathrin Hendrich (FC Bayern) dafür rechts in der Viererkette verteidigt.

Darüber hinaus ist die Vorfreude bei Voss-Tecklenburg auf ihr erstes Pflichtspiel mit der DFB-Elf bei der Fußball-WM in Frankreich riesengroß: „Es macht mich stolz, es macht mich demütig. Ich freue mich mega.“ Auch Svenja Huth kann das Auftaktmatch gegen China kaum erwarten. „Es wird Zeit, dass es losgeht.“

Der Respekt vor China ist groß, auch wenn die großen Erfolge der Asiatinnen lange her sind: „Sie haben sich seit dem Algarve-Cup im März noch mal positiv entwickelt. Ich glaube, dass China bei der WM eine gute Rolle spielen wird“, sagte die Trainerin.

Unterdessen hat der DFB erklärt, warum es für Frauen und Männer unterschiedliche WM-Prämienzahlungen gibt. Die Nationalspielerinnen bekämen für den WM-Titel je 75 000 Euro, die Männer hätten für den Triumph 2018 in Russland jeweils 350 000 Euro erhalten. „Aktuell ist es so, dass mit der Frauen-Nationalmannschaft bei Weitem nicht die Erlöse erzielt werden können, die im Männerfußball realisiert werden“, sagte DFB-Interimspräsident Rainer Koch. Man müsse mit den Frauen gemeinsam daran arbeiten, die Erlöse zu steigern. „Man kann nur Gleiches gleich behandeln.“ Mehr Geld an die Frauen könne nicht gezahlt werden, denn: „Als gemeinnütziger Verband darf der DFB wirtschaftliche Geschäftsbetriebe mitunterhalten, diese Geschäftsbetriebe müssen selbst im Plus landen.“  dpa

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