vorbei?

von Redaktion

Guimarães/Porto – Virgil van Dijk wusste, dass die Frage kommt. Der niederländische Weltklasse-Verteidiger wehrte sie so souverän ab wie die Angreifer gegnerischer Mannschaften. „Wir spielen nicht nur gegen Cristiano Ronaldo“, sagte der 27-Jährige vor dem Finale der Nations League am Sonntag (20.45 Uhr/ZDF) gegen Portugal. Für van Dijk sollte das Thema mit der knappen Antwort erledigt sein.

Aber natürlich weiß er auch, dass im Endspiel um die 71 Zentimeter große Silbertrophäe des neuen Wettbewerbs alle ganz genau hinschauen werden: auf ihn und Ronaldo – und ob der Superstar der Portugiesen der Erste in dieser Spielzeit sein wird, der an ihm vorbeikommt.

Denn es gibt für den Champions-League-Sieger vom FC Liverpool eine Statistik, die kaum zu glauben ist: Laut dem Datenerfasser Opta ist es wettbewerbsübergreifend in den vergangenen 64 Spielen vor dem Final Four der Nations League keinem gelungen, per Dribbling an van Dijk vorbeizukommen. Auch beim 3:1-Sieg nach Verlängerung gegen England im Halbfinale der Nations League schaffte es niemand der Three Lions.

Man muss nun kein Prophet sein, um darauf zu kommen, dass es für Ronaldo einen besonderen Reiz darstellen dürfte, etwas zu schaffen, was lange keinem gelungen ist. Selbst mit 34 bietet der Stürmer von Juventus Turin immer noch Aufführungen der Extraklasse an, so wie zuletzt mit dem 53. Dreierpack seiner Karriere beim 3:1 gegen die Schweiz.  dpa

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