IN KÜRZE

Schotten-Duo gewinnt Team-WM

von Redaktion

Motor

Ein verpatzter Start, ein Crash mit dem großen Konkurrenten, ein Reifenschaden auf dem Weg zur Box – und am Ende für Rene Rast doch der nächste Schritt zum zweiten Titel in der DTM. Der Audi-Pilot hat an einem turbulenten Rennwochenende in Misano die Führung im Gesamtklassement übernommen. „Das war alles nicht ideal heute, eigentlich kein gutes Rennen für mich“, sagte Rast: „Ich bin schlecht reingekommen, konnte den Kontakt nicht verhindern, dann hat mein Reifen auch noch aufgegeben. Dafür ist die Ausbeute am Ende noch ziemlich gut.“ Der Meister von 2017 wurde am Sonntag Dritter, am Samstag hatte Rast im ersten Lauf bereits den 2. Platz belegt. Tragischer Held war Hauptkonkurrent Marco Wittmann im BMW. Der zweimalige Meister musste wegen technischer Probleme am Samstag vom letzten Platz starten – und gewann das Rennen dennoch vor Rast. Am Sonntag schied Wittmann vorzeitig aus – ausgerechnet nach einem harten Kontakt mit Rast. Den Tagessieg errang Nico Müller (Schweiz/Audi) vor BMW-Pilot Philipp Eng (Österreich). Im Klassement liegt Rast nun mit 93 Punkten zehn Zähler vor Eng (83), Müller (76) ist Dritter vor Wittmann (68).

Darts

Als die schottischen Pfeile-Routiniers Peter Wright und Gary Anderson ihren ersten Triumph mit dem Silberpokal feierten, war das deutsche Darts-Duo schon längst frustriert von der Team-WM abgereist. Max Hopp und Martin Schindler verpassten in Hamburg eine weitere Chance auf den ersten deutschen Coup und waren mit ihrer Leistung noch hinter den Jahren 2017 und 2018 zurückgeblieben. Hopp entschuldigte sich für seine schwache Performance, bevor ihm Teamkollege Schindler Mut zusprach. „Max, du brauchst dir überhaupt keinen Vorwurf zu machen. Du gehst in so einer schweren Drucksituation ins Spiel. Mach dir keinen Kopf, das ist Darts, aus, Ende, fertig“, sagte Schindler. Statt die ganz großen Matches am Finaltag an Pfingsten zu spielen, blieb Hopp und Schindler nur die Rolle der Enttäuschten. Sie erlebten nicht mehr vor Ort, wie Wright (49) und Anderson (48) den ersten WM-Titel für Schottland holten, nachdem bisher nur England (4 Titel) und die Niederlande (4) das Turnier für sich entscheiden konnten. „Ich bin überglücklich. Mit Gary zu spielen, dem besten Spieler auf diesem Planeten, ist eine Ehre, und es wurde Zeit, dass wir diesen Titel holen“, sagte Wright nach dem 3:1-Finalsieg über Irland.

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