Rad
London-Olympiasiegerin Miriam Welte wird 2020 nach den Olympischen Spielen in Tokio ihre Bahnrad-Karriere beenden. Dies bestätigte die 32-Jährige am Dienstag. „Wenn ich es schaffe, in Tokio dabei zu sein – die Olympia-Qualifikation läuft, wir sind aber noch nicht qualifiziert – , dann werde ich meine aktive Karriere beenden“, sagte Welte. Auch wenn die Olympia-Qualifikation überraschenderweise verpasst werden sollte, soll Schluss sein: „Was ich ebenfalls ausschließen kann, ist eine WM-Teilnahme 2021. So lange wird es für mich nicht mehr gehen“, meinte Welte. Für die Kaiserslauterin wäre es in Tokio die dritte Olympia-Teilnahme. 2012 hatte sie sensationell mit Kristina Vogel die Goldmedaille in Teamsprint gewonnen, in Rio gewann das Erfolgsduo Bronze. Nach dem tragischen Unfall von Vogel, die nach einem Sturz im Sommer 2018 querschnittsgelähmt ist, musste Welte mit einer neuen Partnerin starten. Mit Emma Hinze gewann Welte in diesem Frühjahr WM-Bronze.
Eisschnelllauf
Olympiasiegerin Stephanie Beckert hat nach vielen Verletzungsrückschlägen ihre Karriere beendet. Dazu habe sie sich nach langem Überlegen und vielen Tränen entschieden, schrieb die 31 Jahre alte Erfurterin am Dienstag auf ihrer Facebook-Seite. Ihre größten Erfolge feierte die Langstrecklerin 2010 bei den Winterspielen in Vancouver mit Gold in der Team-Verfolgung sowie Silber über 3000 und 5000 Meter. „Es war ein unfassbar schönes Erlebnis, auf das ich unglaublich stolz“, erklärte Beckert. „Es ist schwer in Worte zu fassen, was für ein unglaubliches Gefühl es ist, sich diesen Traum erfüllt zu haben“, meinte sie mit Blick auf den Gewinn der drei Olympia-Medaillen. Daran konnte die einstige WM-Zweite in den folgenden Jahren auch wegen gesundheitlicher Probleme aber immer seltener anknüpfen.