Schulz knöpft sich Schwarz vor

von Redaktion

Vorwurf: Box-Hoffnung nicht voll auf Fury-Fight konzentriert

Las Vegas – Der ehemalig Profiboxer Axel Schulz hat die deutsche Schwergewichtshoffnung Tom Schwarz für die Vorbereitung auf den Kampf am Samstag in Las Vegas gegen den früheren Weltmeister Tyson Fury (Großbritannien) kritisiert. Der 25 Jahre alte Magdeburger lasse sich vor dem Boxkampf im Spielerparadies (live im MDR) zu sehr ablenken, sagte Schulz.

„Die Bilder von ihm in den Sozialen Netzwerken gefallen mir gar nicht. Er hat seine Freundin dabei, doch er sollte sich ganz auf den Sport konzentrieren“, sagte Schulz. „Wenn sie da ist, macht er sich Gedanken um sie. Das lenkt ihn ab. Dabei hat er jetzt die Chance, sich unsterblich zu machen“, meinte der frühere Schwergewichtsboxer.

Schwarz verteidigt jedoch seine Auftritte zu zweit – er will Las Vegas bewusst mit seiner Verlobten erleben, wie er betont. „Jeder große Champion hat eine starke Frau im Rücken. Deshalb ist Tessa hier“, sagte der Magdeburger nach einem gemeinsamen Besuch des legendären MGM Grand Hotel, in dem der Kampf gegen Fury stattfinden wird.

Im Ring ist Schwarz (24 Kämpfe/24 Siege) krasser Außenseiter, er hat aber nach Einschätzung von Schulz gegen Fury (28/27) durchaus eine Chance. „Gerade im Schwergewicht ist alles möglich. Das haben wir jetzt erst wieder beim Sieg von John Ruiz gegen Anthony Joshua erlebt“, sagte Schulz.  sid

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