FCA kann beherzt einkaufen

von Redaktion

Augsburg winken mehrere zweistellige Transfer-Einnahmen

Augsburg – Am 33. Spieltag hatte der FC Augsburg sein letztes Heimspiel, und weil trotz 3:4-Niederlage gegen Hertha BSC der Bundesliga-Erhalt gesichert war, liefen die Spieler eine Ehrenrunde mit einem Dankeschön-Transparent. Man würde in eine neunte Bundesligasaison gehen.

Die nachfolgende 1:8-Peinlichkeit in Wolfsburg hat die Verantwortlichen des FC Augsburg jedoch veranlasst, die bisher geltende personelle Kontinuität im Kader auf den Prüfstand zu stellen. Es steht die größte Umwälzung der jüngeren Geschichte bevor.

Mit den Käufen des Freiburgers Florian Niederlechner (2,5 Mio.), des Brasilianers Iago (Porto Alegre/9 Millionen Euro), des Schweizers Ruben Vargas (FC Luzern/2,6 Mio.) und Noah Sarenren Bazee (Hannover/1,7 Mio.) hat Trainer Martin Schmidt überwiegend die Typen Spieler bekommen, wie er sie sich wünscht: jung, schnell, über Außen kommend. FCA-Manager Stefan Reuter kann beherzt einkaufen, denn: Er wird viel einnehmen.

Für Jonathan Schmid (nach Freiburg) erlöste er vier Millionen.

Eintracht Frankfurt will den bisher ausgeliehenen Martin Hinteregger fest übernehmen – der FCA ruft um die 15 Millionen auf.

Michael Gregoritsch soll bei Werder Bremen Max-Kruse-Ersatz werden – für ihn sind mehr als 10 Millionen veranschlagt.

Philipp Max will zu einem größeren Verein, sein Marktwert bewegt sich auf 20 Millionen zu.

Täglich wertvoller werden die bei der U 21-EM auffälligen Marco Richter (DFB-Team) und Kevin Danso (Österreich). Die will Stefan Reuter aber nicht loswerden, sondern behalten. Abgesichert hat er sich mit langen Vertragslaufzeiten: Richter ist bis 2023 an den FCA gebunden, Danso noch ein Jahr länger.  gük

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