IN KÜRZE

Rudi Haller sorgt für ein Novum

von Redaktion

Basketball

Es war am Ende nur eine Formsache – und so hat Titelverteidiger FC Bayern erwartungsgemäß die Personalie Nihad Djedovic als Erstes geklärt. Der wertvollste Spieler (MVP) der Finalserie gegen Alba Berlin bleibt den Münchnern gleich für vier weitere Jahre bis zum Sommer 2023 erhalten. Der 29-jährige Deutsch-Bosnier war von der Einigung entsprechend angetan. „München ist für mich eine zweite Heimat, der FC Bayern meine zweite Familie“, sagte Djedovic, „deshalb bin ich sehr glücklich und stolz, auch die nächsten vier Jahre hier zu bleiben.“ Schon jetzt ist der Forward, der bereits die Meisterschaft 2014 miterlebte, der mit Abstand dienstälteste Münchner. Seinerzeit war er beim späteren Finalgegner Berlin aussortiert worden – in den folgenden sechs Spielzeiten entwickelte er sich zum europäischen Topspieler. „Ich bin stolz, dass ich diese Entwicklung begleiten durfte“, sagte Sportchef Marko Pesic zu Wochenbeginn, als er Djedovic schon einmal den roten Teppich ausrollte: „Er kann seine Karriere beim FC Bayern beenden, wenn er das möchte.“

Leichtathletik

Das Teilnehmerfeld des 12. Internationalen Stabhochsprung-Meetings in Rottach-Egern kann sich in diesem Jahr sehen lassen: Beim Springen am Sonntag, 7. Juli, ist unter anderem Raphael Holzdeppe (LAZ Zweibrücken) am Start. Der 29-Jährige ist der einzige deutsche Stabhochsprung-Weltmeister und zugleich Rekordhalter am Tegernsee. Holzdeppe stellte 2010 mit 5,83 Metern den bis heute gültigen Meeting-Rekord auf. Im elf Teilnehmer großen Feld stehen auch Karsten Dilla (TSV Bayer Leverkusen) und der Hallen-Weltmeister von 2014, Konstandinos Filippidis (Griechenland). Bei den Damen haben mit Kattie Nageotte (USA), Holly Bradshaw (USA), Angelica Bengtsson (Schweden) und Alysha Newmann (Kanada) vier Springerinnen der Top Ten der Weltrangliste gemeldet. Beim Meeting im Rottacher Kurpark springen die Athleten auf die weltweit einzige Anlage, die im Wasser steht. Beginn ist um 13 Uhr mit den Damen, die Herren sind ab 16 Uhr an der Reihe.  jpa

Trab

Sechs Siege eines Fahrers und Trainers bei einer Veranstaltung für einen Besitzer, das gab es noch nie auf der Trabrennbahn Daglfing. Dieses Kunststück gelang Rudi Haller nun am Mittwochabend für den Stall Wieserhof der Familie Lindinger (Aschheim). Altmeister Richard Haselbeck ist der Meinung: „Das ist auch in Deutschland einmalig.“ So ging auch das Hauptereignis, der Große Preis von Bayern, nach Aschheim. Haller holte sich hier mit Tyrolean Dream die Spitze gegen den gut startenden Österreicher Tosca Victory. Das Gespann bestimmte das Geschehen bis zum Ziel, Favorit Azimut kam nicht mehr heran, verwies aber seinerseits Tosca Victory und Celestial Light TK auf die weiteren Plätze.  er

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