Flügelflitzer aus dem Land des Kiwis

von Redaktion

FC Bayern verstärkt seine Amateure mit einem Neuseeländer

München – Neuseeländer nennt man geheimhin Kiwis. Denn der Kiwi, ein flugunfähiger Vogel, ist das nationale Symbol. Bekanntester Kiwi im Fußball bislang: Wynton Rufer, heute 56, früherer Torjäger von Werder Bremen.

Nun hat auch der FC Bayern einen Neuseeländer. Der Rekordmeister machte die Verpflichtung von Sarpreet Singh (20) perfekt. Der Offensivspieler wechselt laut dem „New Zealand Herald“ für knapp 600 000 Euro von Wellington Phoenix nach München, unterschreibt einen Dreijahresvertrag. Vorgesehen ist der Linksfuß zunächst für die Amateure in Liga drei.

Singh, der auch indische Wurzeln hat, gab im März 2018 sein Debüt für die neuseeländische A-Nationalmannschaft, inzwischen absolvierte er vier Spiele, schoss ein Tor. Jüngst machte er bei der U 20-WM in Polen auf sich aufmerksam: Singh erreichte mit den Kiwis das Achtelfinale und erzielte in der Gruppenphase beim 5:0 gegen Honduras einen Treffer.

Die Bayern-Amateure können in der 3. Liga einen schnellen Mann wie Singh bestens gebrauchen. Das Angebot an Flügelflitzern ist nach dem Verkauf von Wooyeong Jeong (SC Freiburg), der Ausleihe von Franck Evina (KFC Uerdingen) sowie den Verletzungen von Timothy Tillman (Syndesmoseband) und Maximilian Franzke (Außenband) dezimiert.  jau

Artikel 1 von 11