Dembele mag nicht zu Bayern

von Redaktion

Chance auf Wechsel des Franzosen von Barca nach München „gleich null“

VON MANUEL BONKE

München – Offiziell hat das Transferfenster erst seit vergangenem Montag geöffnet. Allerdings verging schon zuvor kein Tag, an dem nicht irgendwo irgendein Wechsel-Gerücht aufpoppte. Gerne im Mittelpunkt des aktuellen Transfergeschehens: Der FC Bayern.

Die Münchner haben es sich als oberstes Ziel gesetzt, noch einen Top-Mann für die Außenbahn zu verpflichten. Wunschspieler ist nach wie vor Leroy Sané von Manchester City. Klappt dieser Transfer nicht, wollen die Münchner Verantwortlichen Ousmane Dembele vom FC Barcelona an die Säbener Straße holen.

Nun meldete der TV-Sender Sky allerdings, dass der Franzose nicht zum FC Bayern wechseln wolle und zitiert in diesem Zusammenhang „eine Person aus dem Beraterteam“: „Die Chancen sind gleich null, dass Ousmane nächste Saison bei den Bayern spielen wird. Er ist und bleibt beim FC Barcelona.“ Der frühere Dortmunder hat offenbar keine Lust auf die Bayern.

In der Münchner Führungsetage tritt man den täglichen Gerüchten und Meldungen entspannt entgegen – vor allem in der Causa Dembele. Den Bayern-Verantwortlichen ist bewusst: Wenn erst einmal ein großer Transfer während der Sommerpause getätigt wird, ist mit einem Domino-Effekt zu rechnen. Beispiel Dembele: Wenn sich Antoine Griezmann demnächst den Katalanen offiziell anschließt und die Rückholaktion von Superstar Neymar klappt, ist in Barcelona ohnehin kein Platz mehr für den verletzungsanfälligen Dembele. Laut der spanischen Zeitung Mundo Deportivo hat sich Barcelona übrigens eine Schmerzgrenze von 170 Millionen Euro für Neymar gesetzt. Wie auch immer: Beide genannten Spieler sind potenzielle Stammplatz-Kandidaten für die Dembele-Position, was Bayern entgegenkommen würde.

Das Transferfenster hat diesen Sommer bis zum 2. September geöffnet, zwei Monate haben die Bayern-Bosse für einen Transfer-Kracher also noch Zeit.

Warten auf den Domino-Effekt

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