Jürgen Klopp und der FC Liverpool stehen laut britischen Medien vor der Verpflichtung des erst 16-jährigen, von vielen internationalen Topclubs umworbenen Harvey Elliott. Das Mittelfeldtalent aus der Jugendabteilung von Absteiger FC Fulham gilt in England als aufregendstes Juwel. Elliott schrieb in der vergangenen Saison als jüngster Premier-League-Spieler aller Zeiten Geschichte. Die Red sollen sich im Rennen um den Teenager gegenüber Real Madrid, Paris Saint-Germain und Manchester City durchgesetzt haben. Elliott habe sich für den Champions-League-Sieger entschieden, hieß es. Einen Profivertrag darf Elliott allerdings erst im April 2020 unterschreiben, wenn er seinen 17. Geburtstag feiert.
Das ging schnell. Vor drei Tagen erhielt Sascha Marinkovic die endgültige Absage vom TSV 1860 – jetzt hat der 26 Jahre alte Angreifer einen Vertrag beim Regionalligisten SpVgg Bayreuth unterschrieben. „Unser Kader ist damit komplett“, sagte Timo Rost, Trainer der Oberfranken, zufrieden. Beim Ligastart am Freitag in Aschaffenburg könnte der erfahrene Regionalliga-Stürmer (72 Spiele, 31 Tore) bereits zum Einsatz kommen.
Klaus Hofmann, Präsident des FC Augsburg, sieht in den Preisgeldern, die in der Champions League ausgeschüttet werden, eine Gefahr für den Wettbewerb in der Bundesliga. „Durch die Geldverteilung wird die Chancengleichheit getötet“, kritisierte er. In der abgelaufenen Saison erhielt jeder Club, der in der Königsklasse vertreten war, garantierte 15,25 Millionen Euro. „Wenn Sie als Champions-League-Teilnehmer in der Vorrunde ausscheiden, ohne ein Spiel zu gewinnen, aber dennoch allein an Prämien mehr bekommen, als ein Verein wie der FCA im Jahr Personalaufwendungen hat, verstehe ich die Welt nicht mehr“, sagte Hofmann. Die angedachte CL-Reform, durch die ab 2024 die Qualifikation nicht mehr ausschließlich über die Platzierung in den Ligen erfolgen soll, findet Hofmann „nicht zu Ende gedacht“. Dass sich der deutsche Meister möglicherweise nicht qualifizieren könnte, bezeichnete er als „Perversion des Systems“.
Matthias Sammer, 51, empfindet sein Aus als TV-Experte als persönliche Befreiung. „Ein, zwei Tage Anreise, 34 Spiele. Zwei Gegner, die mit zwei, eher drei Tagen betrachtet werden. Es kam die Erkenntnis, dass ich das nicht mehr möchte“, sagte der 51-Jährige, der künftig mehr Zeit mit seiner Familie verbringen möchte.
Torwart Luca Zidane, Sohn von Real Madrids Chefcoach Zinedine Zidane, steht vor einer Ausleihe zu Zweitliga-Aufsteiger Racing Santander. Der 21-Jährige spielte zuletzt hauptsächlich in Reals zweiter Mannschaft.