IN KÜRZE

Südkorea sperrt Olympiasieger Lee

von Redaktion

Formel 1

Der frühere Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat im Interview der britischen Zeitung „The Times“ vom russischen Präsidenten Wladimir Putin geschwärmt und zugleich mit seinen teils kruden Äußerungen für Verwunderung gesorgt. „Wenn jemand ein Maschinengewehr hätte und Putin erschießen wollte, würde ich mich vor ihn stellen“, sagte der 88-jährige Ecclestone, „weil er ein guter Kerl ist. Er hat noch nie etwas gemacht, was den Menschen nicht gutgetan hat.“ Angesprochen auf die russische Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim erklärte Ecclestone, Putin habe Russland „wieder zusammenbringen“ wollen. Prinzipiell sähe er den russischen Staatschef sogar gerne als Regenten Europas.

Trotz weiterer technischer Verbesserungen rechnet sich Sebastian Vettels Formel-1-Rennstall Ferrari beim Großen Preis von Großbritannien am Sonntag nur geringe Siegchancen aus. „Wir erwarten nicht, dass Silverstone besonders gut zu unserem Auto passt“, sagte Teamchef Mattia Binotto in einer Mitteilung der Scuderia. Der 49-Jährige gab aber auch zu Bedenken, dass sich die „Kräfteverhältnisse auch unerwartet ändern könnten“.

Leichtathletik

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) hat die ersten Athleten für die WM in Doha (27.9. bis 6.10) nominiert. Gestern erhielten die Geher, angeführt von Christopher Linke, ihre Tickets für die Titelkämpfe. Neben Linke, der Anfang Juni die nationale Bestmarke von Andreas Erm (1:18:42 Stunden) eingestellt hatte, werden auch Nils Brembach und Hagen Pohle (alle Potsdam) über 20 km starten. Über die lange Distanz von 50 km treten Carl Dohmann (Baden-Baden), Jonathan Hilbert (Gotha) und Nathaniel Seiler (Bühlertal) an. Bei den Frauen wurde Saskia Feige (Potsdam) für das 20-km-Rennen nominiert.

Eishockey

Der ERC Ingolstadt hat US-Profi Wayne Simpson verpflichtet. Das gab der Verein aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestern bekannt. Der 29 Jahre alte Stürmer kommt aus der Nordamerika-Liga AHL, in der er in den vergangenen vier Jahren in 319 Partien 190 Scorerpunkte erzielt hatte. Zuletzt spielte er für die Rochester Americans.

Eisschnelllauf

Der südkoreanische Verband hat den zweimaligen Olympiasieger Lee Seung-Hoon für ein Jahr gesperrt. Dies teilte die Korea Skating Union am Dienstag mit. Der 31 Jahre alte Langstreckenspezialist soll laut Augenzeugen zwei jüngere Teamkollegen mehrmals misshandelt haben. Lee kann noch beim südkoreanischen Olympia-Komitee Berufung einlegen. Er streitet alles ab.

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