Doping
Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) hat die lebenslange Sperre gegen den früheren russischen Sportminister Witali Mutko für die Olympischen Spiele aufgehoben. Der Politiker, der heute Vize-Regierungschef ist, habe damals weder als Sportler noch als Trainer oder als offizielles Mitglied der russischen Delegation an den Winterspielen in Sotschi 2014 teilgenommen, urteilte das Gericht. Deshalb sei die Sperre gegen den damaligen Sportminister ungültig. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) hatte Mutko im Dezember 2017 gesperrt. Es sieht den 60-Jährigen als eine Schlüsselfigur im russischen Doping-System. Mutko war zudem als Cheforganisator der Fußball-WM 2018 in Russland zurückgetreten, hatte aber Einspruch gegen die IOC-Entscheidung eingelegt.
Beachvolleyball
Olympiasiegerin Laura Ludwig kommt mit ihrer neuen Partnerin Margareta Kozuch weiter nicht richtig in Schwung. Das Hamburger Duo schied nach zwei Niederlagen beim Majorturnier in Gstaad/Schweiz schon in der Vorrunde aus. Nach einem 1:2 zum Auftakt gegen die Brasilianerinnen Ana Patricia/Rebecca unterlag das deutsche Duo den WM-Fünften Nadesda Makrogusowa/Swetlana Cholomina (Russland) mit 17:21, 18:21. Damit landeten Ludwig/Kozuch, die sich durch die Qualifikation ins Hauptfeld gekämpft hatten, in der Gruppe E auf dem vierten und letzten Rang. Für den geteilten 25. Platz in der Schweiz erhielt das Nationalteam 360 Weltranglistenpunkte und rund 3500 Euro Preisgeld.