Yeosu – Auch ohne Weltmeister Florian Wellbrock hat die Freiwasserstaffel bei der WM in Südkorea die zweite Goldmedaille für die deutschen Schwimmer gewonnen. WM-Debütantin Lea Boy (Würzburg), die Vizeeuropameister Sarah Köhler (Frankfurt/Main) und Sören Meißner (Würzburg) sowie Schlussschwimmer Rob Muffels (Magdeburg) siegten im EXPO Ocean Park in Yeosu im Rennen über 4×1,25 Kilometer nach 53:58,7 Minuten vor Italien und den USA. „Das war eine geile Woche“, sagte Bundestrainer Stefan Lurz: „Wir haben mit Bronze geliebäugelt, eine zweite Goldmedaille ist natürlich der Hammer. Das ist für alle Vier Note eins mit Stern. Sie haben den i-Punkt auf diese WM gesetzt. Wahnsinn.“
Muffels, der sich in einem packenden Endspurt gegen den 1500-m-Olympiasieger Gregorio Paltrinieri durchsetzte, bilanzierte nach dem Rennen: „Unser Plan ist genau aufgegangen. Die Drei vor mir haben einen super Job gemacht. Dass es am Ende für Gold reicht, ist eine kleine Überraschung. Eine Medaille hatten wir uns schon vorgenommen.“