Kansas City – Verliert der FC Bayern das letzte Eigengewächs, das den Sprung zu den Profis schaffte? David Alaba (27) soll laut „Mundo Deportivo“ in den Fokus des FC Barcelona gerückt sein.
Der österreichische Linksverteidiger bezog zu diesen Gerüchten während der USA-Reise Stellung. Alaba sagt über das Barcelona-Angebot: „Natürlich ist das eine Wertschätzung, es ist eine Ehre für mich. Ich habe den Fokus aber auf die Vorbereitung in Amerika gelegt, will mich auf das Wesentliche konzentrieren.“
Verhandlungen zwischen den Katalanen und dem Linksfuß sollen demnach gar nicht stattgefunden haben. Pikant aber: Alaba stellte sein Beraterteam zuletzt neu auf, sein Papa George mischt dennoch weiter mit. Mit einer Luftveränderung hat sich der Österreicher nicht ernsthaft befasst. Zu seiner Zukunft in München sagt Alaba: „Ich gehe voll und ganz davon aus, dass ich bleibe. Ich konzentriere mich hier voll auf meine Aufgaben.“
Mit Weltmeister Lucas Hernández ist jüngst nämlich ein Rivale für den Posten des Linksverteidigers dazugekommen. Die neue Konkurrenz sieht der 27-Jährige aber entspannt: „Ich bin auch schon länger dabei, hatte auf meiner Position schon mehrere Konkurrenten.“
Das heißt im Klartext: Ich werde mich durchsetzen. Alaba erklärte ganz selbstbewusst: „Ich glaube schon, dass ich zu den besten Außenverteidigern der Welt gehöre.“ Vielleicht sogar das Beste? „Das müssen andere beurteilen.“
Klar ist dagegen nur eins: Der Bayern-Star vermisst seinen französischen Kumpel und Ex-Flügelpartner Franck Ribéry schon jetzt. „Wir haben zehn Jahre zusammengespielt, ich habe ihm viel zu verdanken. Wir haben nach wie vor eine enge und gute Beziehung“, erzählte der Österreicher. jau