Der deutsche Straßenrad-Meister Maximilian Schachmann blickt nach einer Hand-Operation zuversichtlich auf die kommenden Monate. „Die OP ist super verlaufen. Jetzt sitze ich natürlich vor dem Fernseher und feuere meine Teamkollegen an“, sagte Schachmann. Der 25-Jährige hatte sich bei einem Sturz bei der Tour de France am Freitag drei Knochenbrüche in der linken Mittelhand zugezogen und reiste vorzeitig in seine Heimat Berlin ab. Angriffslustig sagte Schachmann: „Ich will wieder Erfolge und tolle Momente erleben.“ Die Deutschland-Tour (29. August bis 1. September) wird nach den erlittenen Verletzungen aber wohl kein Thema sein. „Der Knochen braucht voraussichtlich sechs Wochen. Wenn man davor fährt, riskiert man, dass die Hand wieder bricht“, sagte Schachmann. Dieses Risiko wolle er nicht eingehen. Seinem Zimmerkollegen Emanuel Buchmann, derzeit Gesamtsechster, traut er bei der Tour weiter jede Menge zu. „Wenn er weiter so fährt, ist das Podium durchaus drin.“
Der dreimalige Straßenrad-Weltmeister Peter Sagan schreckt mit seinen Scherzen auch vor Deutschlands Tour-Hoffnung Emanuel Buchmann nicht zurück. Dies erzählte der 29 Jahre alte Slowake dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Mittwoch): „Ich habe ihn damals um zwei Uhr morgens in seinem Zimmer geweckt – und den Inhalt eines Feuerlöschers in dem Raum verteilt. Er war natürlich sehr, sehr sauer.“