Sein eigener Sender

von Redaktion

Philipp Lahm über Social Media

München – Der frühere Fußball-Weltmeister Philipp Lahm hält soziale Netzwerke für enorm wichtig. „Man kann die Bedeutung von Social Media gar nicht hoch genug einschätzen“, sagte der 35 Jahre alte ehemalige Kapitän der deutschen Nationalmannschaft und des FC Bayern der „Zeit“. „Social Media hat die Mediennutzung komplett verändert. Zu Beginn meiner Karriere brauchte ich Zeitungen oder das Fernsehen, wenn ich etwas zu sagen hatte“, sagte Lahm. „Heute bin ich mein eigenes Medium, mein eigener Sender.“

Lahm hatte seine Karriere vor zwei Jahren beendet, inzwischen ist er für den Deutschen Fußball-Bund Cheforganisator der EM 2024. Auf seinen Social-Media-Kanälen gehe er gezielt vor, erklärte der 113-malige Nationalspieler. „Posts auf Twitter, Facebook, Instagram und Linked-In erfüllen strategische Zwecke.“ Auf dem Karriere-Netzwerk LinkedIn hatte Lahm nach der WM 2018 die Führungsmethoden von Bundestrainer Joachim Löw kritisiert, auf Twitter begleitet er die Aktivitäten seiner Firmen Sixtus und Schneekoppe.

Im Profifußball haben in den vergangenen Jahren vereinseigene Medien und soziale Netzwerke extrem an Bedeutung gewonnen. Immer mehr exklusive Inhalte von Spielern, Trainern, Verantwortlichen und aus den Vereinen werden inzwischen über die Social-Media-Kanäle veröffentlicht. So war Mesut Özil auch aus dem DFB-Team zurückgetreten.  dpa/mm

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