Der TSV 1860 hat zum Auftakt des Toto-Pokals eine weite Reise vor sich. Das Team von Trainer Daniel Bierofka muss am 8. August beim Landesligisten FT Schweinfurt ran. Nicht viel besser erging es bei der Auslosung in der Spielbank Bad Wiessee der SpVgg Unterhaching. Sie muss in der Oberpfalz in Utzenhofen ran.
Die Ethiker des Weltverbands FIFA räumen im afrikanischen Fußball weiter auf. Weil Abu Bakarr Kabba, ein früherer Funktionär des Nationalverbands von Sierra Leone, im Zuge mehrerer Spielmanipulationen Bestechungsgelder angenommen haben soll, wurde er für fünf Jahre gesperrt und mit einer Geldstrafe von 50 000 Schweizer Franken (45 000 Euro) belegt. Das teilte die FIFA am Freitag mit. In den vergangenen Tagen hatte die Ethikkommission bereits den ehemaligen liberischen Verbandspräsidenten Musa Hassan Bility sowie den ehemaligen Generalsekretär des Fußballverbandes aus Botswana, Mooketsi Kgotlele, gesperrt.
Noch müssen die Bundesliga-Trainer nach Gelben Karten keine Sperre befürchten. Doch Rot führt laut FIFA-Beschluss schon zum Saisonbeginn zu einer Zwangspause von mindestens einem Spiel. Wie DFB-Interimschef Rainer Koch nach der Präsidiumssitzung mitteilte, werde die neue Regelung bei Verwarnungen erst von der Generalversammlung der Liga am 21. August diskutiert. Ab 3. Liga abwärts will der DFB bei seinem Bundestag am 27. September eine Regelung verabschieden. „Die FIFA macht keine zwingenden Vorgaben auf Sperren bei Gelben Karten. Ich halte sie auch für sachgerecht und sinnvoll, es hat einen gewissen disziplinierenden Charakter“, so Koch. Denkbar: automatische Sperre nach der dritten Gelben Karte.
Christian Heidel hat sich gegen Kritik an seiner einstigen Arbeit als Sportvorstand beim FC Schalke zur Wehr gesetzt. Die negative Beurteilung des Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies gehe „an den Tatsachen komplett vorbei“, sagte Heidel in der ARD-Sportschau rund fünf Monate nach seinem Rückzug beim Revierclub. Im vergangenen Sommer seien noch alle für den zweiten Platz der Schalker verantwortlich gewesen. Nur acht Monate später sei „nur einer dran schuld“, gewesen, dass es sportlich abwärtsging.
Lukas Podolski lässt sein Speiseeis künftig bei den Bundesligaspielen des 1. FC Köln verkaufen und expandiert damit weiter als Unternehmer. „Lukas hat uns von der Qualität seines Eises überzeugt. Aber auch das wirtschaftliche Gesamtpaket war das beste“, so FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle. Podolski betreibt mehrere Döner-Läden, drei Eis-Filialen und ein Mode- und Pflegeprodukt-Label.