Haching bringt ein Drittel der Aktien an den Fan

von Redaktion

Unterhaching – Rien ne va plus, heißt es bei der Börsenvereinigung Unterhaching, zumindest bis am Dienstag der freie Handel beginnt. Am Tag vor der Saison-Heimpremiere gegen Würzburg endete die Zeichnungsfrist der Haching-Aktie – mit einem Rekordergebnis: 1150 Orders gingen seit dem Erstausgabetag 15. Juli ein – so viele wie nie zuvor bei einer Direktemission an der Münchner Börse. Stand Freitagmittag wurden 332 469 Aktien zum Festpreis von ja 8,10 Euro gezeichnet, womit der Fußball-Drittligist ein Drittel seiner verfügbaren Aktien an den Fan gebracht hat. Das Ziel einer möglichst breiten Streuung sei erreicht worden, erklärte Präsident Manfred Schwabl. Die noch übrigen 621 896 Aktien sollen im Rahmen einer Privatplatzierung ausgegeben werden.

Für Schwabl ist der Börsengang schon jetzt eine Erfolgsgeschichte, denn der Brutto-Erlös beträgt inklusive der vorbörslichen Platzierungen 6,7 Mio. Euro. „Die Spielvereinigung verfügt schon jetzt über ein hohes Eigenkapital, ist schuldenfrei und hat bis auf Weiteres Planungssicherheit“, so der Haching-Boss: „Jetzt ist es an uns, das entgegengebrachte Vertrauen zu bestätigen.“ Der Aufstieg in die 2. Liga binnen drei Jahren sei nun das „klare Ziel“. Um dieses zu erreichen, sagte er, „werden wir unseren erfolgreichen bodenständigen Weg fortsetzen“.  ulk

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