Handball
Nationalspieler Steffen Weinhold hat seinen Vertrag beim deutschen Rekordmeister THW Kiel bis 2022 verlängert. Das teilte der Club am Freitag mit. Der Ex-Europameister und Olympiadritte von Rio 2016 spielt seit fünf Jahren im rechten Rückraum der Kieler. 2014 war der 33-Jährige von der SG Flensburg-Handewitt zum Nordrivalen gewechselt. „Steffen ist mit seiner Erfahrung, seiner Einstellung und seinen spielerischen Qualitäten ein sehr wichtiger Baustein im Mosaik unserer Mannschaft“, sagte der neue THW-Trainer Filip Jicha. Weinhold absolvierte für die Zebras bislang 213 Spiele, in denen er 571 Treffer erzielte. Im Dress des THW feierte der Linkshänder 2015 die deutsche Meisterschaft, 2017 und 2019 den DHB-Pokalsieg sowie 2019 den Gewinn des EHF-Cups.
Reiten
Bester Deutscher im ersten Springen des Fünf-Sterne-Turniers in Berlin ist Christian Ahlmann geworden. Der 44 Jahre alte Springreiter aus Marl ritt am Freitag im Eröffnungsspringen im Sommergarten unter dem Funkturm mit Zampano auf Rang fünf. Der Sieg ging an Maikel van der Vleuten. Der Springreiter aus den Niederlanden siegte im Sattel von Arera mit dem schnellsten fehlerfreien Ritt vor Kent Farrington (USA), der vor vier Tagen den Großen Preis von Aachen gewonnen hatte. Hinter Farrington mit Austria kam der Italiener Emanuele Gaudiano mit Kingston auf Rang drei. Zweitbester deutscher Starter war beim Auftakt der dritten Auflage des Turniers Global Jumping der in Belgien lebende Daniel Deußer, der mit Cornet auf Rang sieben ritt. Berlin ist nach Hamburg die zweite deutsche Station der Global Champions Tour. Die höchstdotierte Springsport-Serie der Welt umfasst in dieser Saison 18 Stationen sowie eine Abschluss-Etappe in Prag
Schwimmen
Der frühere Schwimm-Weltmeister Marco Koch hat bei der WM im südkoreanischen Gwangju zwar eine Medaille verpasst, mit der zweitbesten Zeit auf seiner Paradestrecke aber absolut überzeugt. „Damit kann ich doch sehr zufrieden sein, das war meine schnellste Zeit seit Ewigkeiten“, sagte der Neu-Frankfurter nach seinem fünften Platz über 200 m Brust in 2:07,60 Minuten. So schnell war der 29-Jährige bei seinem WM-Sieg 2015 in Kasan nicht geschwommen, seinen deutschen Rekord verfehlte er nur um 13 Hundertstel. Vom Bronzerang trennten Koch 87 Hundertstel, zum russischen Weltmeister Anton Tschupkow, der in Weltrekordzeit (2:06,12) seinen Titel erfolgreich verteidigte, fehlten ihm anderthalb Sekunden. Die Freistilstaffel der Männer erreichte über 4×200 m den achten Platz, im Vorlauf hatte sie dem Deutschen Schwimm-Verband (DSV) als fünftes Quartett den Olympia-Startplatz gesichert.