sich Franzosen

von Redaktion

München – In knapp drei Wochen beginnt sie also wieder, die neue Mission Titelverteidigung der Basketballer des FC Bayern. Und inzwischen wird es immer deutlicher, wie der Kader aussehen soll, mit dem die Münchner den „Threepeat“ mit der dritten Meisterschaft in Folge schaffen wollen. Als wohl vorletztes Puzzlestück holte Sportchef Daniele Baiesi noch den angepeilten „großen Mann“ an Bord. Mathias Lessort heißt der aktuelle Neu-Bayer und ganz entgegen bisheriger Gepflogenheiten kommt der wuchtige Center (2,06 Meter/112 Kilo) weder aus Serbien noch den USA. Der Mann, der den abgewanderten Devin Booker ersetzen wird, ist Franzose. Derzeit bereitet er sich in Pau mit der französischen Nationalmannschaft auf die WM in China vor, wo es die Equipe tricolore ja gleich im ersten Spiel mit der deutschen Auswahl zu tun bekommt.

Mit 23 Jahren ist Lessort, der vom spanischen Topklub Unicaja Malaga übersiedelt, noch ein Spieler in der Entwicklung. Wobei er sich vor zwei Jahren bei Roter Stern Belgrad schon einmal in der Euroleague bewährt hat. Baiesi jedenfalls ist davon überzeugt, mit dem 2017 von den Philadelphia 76ers an Nummer 50 gedrafteten Riesen einen guten Fang gemacht zu haben. „Mathias ist ein sehr athletischer Center, der viel Energie, Rebounds und defensive Präsenz liefert“, schwärmte der Italiener. Damit haben die Münchner vorläufig nur noch einen Neuzugang auf dem Einkaufszettel. Der allerdings für eine echte Schlüsselposition. Ein versierter Spielmacher soll noch kommen. PATRICK REICHELT

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